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Durant nach dem Canadian-Flusse und den hinauf nach Las
Vegas, zum Anschluss an die Süd-Pacific-Bahn, andererseits
von Denison nach Henrietta, wie schon gesagt, und endlich
steht Denison über Dallas und Hearne mit Galveston am Golf
von Mexico in Verbindung.
Endlich wird auch wahrscheinlich bis Frühjahr 1884 die
Northern-Pacific-Bahn vollendet sein, welche von Duluth am
Oberen See direct, in fast gerader Linie, nach Westen fuhrt
und über Brainerd am Mississippi, Glyndon, Bismarck am Mis
souri, schon 1881 den Yellow-Stone-River in Montana erreicht
hatte. Sie führt über Big Horn, Galatin nach Virginia-City
in Idaho, von dort nordwestlich bis zum nördlichen Theile des
Territoriums Washington, von da einerseits nach Olympia
am Puget Sund, andererseits nach Portland am Columbia-
Flusse. Portland steht demnächst mit Sacramento in Bahn
verbindung. Die Staatsmänner der Union werden also im
Jahre 1884 die Pacific-Staaten durch vier grosse Parallelbahnen
mit dem Osten verbunden haben.
Die Idee Lord Beaconsfields, durch Canada eine Militär
bahn vom San Lorenzo-Strome bis zum Stillen Ocean in Bri-
tisch-Columbien zu bauen, welche jetzt verwirklicht wird, aber
zehn Jahre in Anspruch nehmen dürfte, ist in Washington so
unpopulär als möglich. Man arbeitet mit Erfolg daran, sich
in Canada eine Partei zu schaffen, welche dem Anschlüsse
Canada’s an die Union günstig ist, und sobald die Zeit ge
kommen sein wird, in welcher die Union auch zur See mächtig
werden will, wird man gewiss sich Canada’s zu bemächtigen
suchen. Wie ich nachzuweisen hoffe, ist diese Zeit nicht
mehr fern.
Die amerikanischen Staatsmänner haben nun die Absicht,
sich von ihren östlichen und südlichen Staaten zu den Pacific-
Staaten auch noch einen für Seeschiffe passirbaren Weg
zwischen Nord- und Südamerika herzustellen. Dieser Weg
aber soll nicht in der Luft schweben, sondern eine
sichere Landbasis und damit auch eine militärische
haben!
Zu dem Zwecke haben sie, gerade wie Napoleon 111, vor