Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

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keine Rücksicht nimmt, hat Irv. Fisher!) auf anderem Wege 
entgegenzutreten versucht. Er denkt sich die Preisänderung in der 
Periode von a bis b teils unter Benutzung der zu Anfang (a), teils 
unter Benutzung der am Schlusse (b) geltenden Gewichtsverteilung 
berechnet und benutzt danach die Zwischenproportionale („die ideelle 
Preiszahl“) zwischen den so gefundenen Zahlen als Ausdruck für 
die Veränderung von a bis b, also mit den oben benutzten Be- 
zeichnungen 
[San Salnu 
po] ZA Zer 
=qP PP 
Wenn man analog für die Zeit von 5 bis c 
Pf Sag art 
setzt, darf man jedoch mittels der Kettenformel 
Pac =— Dab * Dbe 
nicht im allgemeinen erwarten, denselben Wert?) wie direkt aus 
=qp' Sq“p' 
zu erhalten. Diese Methode läßt also nicht unmittelbar zu, eine 
Preisindexberechnung zwischen zwei andere vorliegende einzuschieben 
364. Genau derselben Schwierigkeit wird man auch bei der 
zweiten Methodenreihe begegnen. Wenn wie oben der Ein- 
heitspreis der Waren V,, Va, Vs, ... im ersten Zeitpunkt mit p;‘, ps’, 
Ps‘... und im zweiten mit p,“, pa“, ps”... bezeichnet wird, dann 
mißt man, wie bereits oben erwähnt, die Preisänderung der einzelnen 
Waren entweder mit den Verhältnissen 
& — Bl al 
Pı P 
oder mit den Verhältnissen 
Zi 7 &%—1= 
Pı 
die als „Indexzahlen“ der einzelnen Waren bezeichnet und in der 
Regel in Hundertsteln (Prozent) ausgedrückt werden. 
Wenn sich nun sämtliche Indexzahlen als gleich groß erwiesen, 
so daß sämtliche betrachteten Warenpreise z. B. 10%, größer als 
CC Fisher, The making of indexnumbers, Boston 1922 8, 142. 
') Vgl. L. v. Bortkiewicz, Zweck und Struktur einer Preisindexzahl, 
Nordisk Statistisk Tidskrift, Bd. III. Stockholm 1924. 8 9212
	        
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