Viertes Kapitel
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versehiedenen. Formen sind, in denen die Kontinuität des Prozesses
sich ausdrückt. Der Gesamtkreislauf stellt sich für jede Funktionsform
des Kapitals als ihr spezifischer Kreislauf dar, und zwar
bedingt jeder dieser Kreisläufe die Kontinuität des Gesamtprozesses;
der Zirkellauf [Kreislauf] der einen funktionellen Form bedingt den
andern. Es ist eine notwendige Bedingung für den Gesamtproduktionsprozeß,
besonders für das gesellschaftliche Kapital, daß er zugleich
Reproduktionsprozeß und daher Kreislauf jedes seiner Momente
ist. Verschiedene Bruchteile des Kapitals durchlaufen sukzesziv
die verschiedenen Stadien und Funktionsformen. Jede Funktionsform,
obgleich sich stets ein anderer Teil des Kapitals darin
darstellt, durchläuft dadurch gleichzeitig mit den andern ihren eigenen
Kreislauf. Ein Teil des Kapitals, aber ein stets wechselnder,
stets reproduziert, existiert als Warenkapital, das sich in Geld verwandelt;
ein anderer als Geldkapital, das sich in produktives verwandelt;
ein dritter als produktives Kapital, das sich in Warenkapital
verwandelt. Das beständige Vorhandensein aller drei Formen
ist vermittelt durch den Kreislauf des Gesamtkapitals durch eben
diese drei Phasen.
Als Ganzes befindet sich das Kapital dann gleichzeitig, räumlich
nebeneinander, in seinen verschiedenen Phasen. Aber jeder Teil
geht beständig der Reihe nach aus der einen Phase, aus der einen
Funktionsform in die andere über, fungiert so der Reihe nach in allen.
Die Formen sind so fließende Formen, deren Gleichzeitigkeit durch
ihr Nacheinander vermittelt ist. Jede Form folgt der andern nach
und geht ihr vorher, so daß die Rückkehr des einen Kapitalteils zu
einer Form durch die Rückkehr des andern zu einer andern Form
bedingt ist. Jeder Teil beschreibt fortwährend seinen eigenen Umlauf,
aber es ist stets ein anderer Teil des Kapitals, der sich in dieser Form
befindet, und diese besonderen Umläufe bilden nur gleichzeitige und
sukzessive Momente des Gesamtverlaufs.
Der prozessierende Kapitalwert durchläuft immer in einer zeitlichen
Reihenfolge seine verschiedenen Phasen, ob er nun jedesmal
ganz nur in einer Form fungiere und sich in einem bestimmten
Stadium aufhalte, um dann ganz in das nächstfolgende Stadium und
die ihm entsprechende Form überzutreten, oder ob durch Verteilung
des Kapitalwerts in die verschiedenen Formen’ und Phasen Gleichzeitigkeit
und räumliches Nebeneinander seiner verschiedenen Formen
und Prozesse stattfindet. Im letzteren Falle ist es nur die
zeitliche Aufeinanderfolge der Phasen, wodurch ihre Gleichzeitigkeit
oder ihr räumliches Nebeneinander möglich wird. Bestimmte
Wertteile: des Kapitals machen hier sukzessive, nicht zur selben
Zeit, die Reihenfolge durch, so daß, während ein Teil ein Stadium
verläßt, der andere darin eintritt, und also erstens der gesamte
Kapitalwert, wenn auch stückweise, die ganze Reihenfolge zeitlich
Äurchläuft, und zweitens die gleichzeitige oder räumlich nebeneinander
vorhandenen Prozesse der verschiedenen Teile des Kapitalwerts