Vorwort zur ersten Auflage
XXXIX
angehäuft hat in den Händen einzelner, werden einige darunter
es natürlicherweise anwenden, um fleißige Leute an die Arbeit
zu setzen und diesen Rohstoffe und Lebensmittel zu liefern,
um durch den Verkauf der Produkte ihrer Arbeit, oder durch
das, was ihre Arbeit dem Wert jener Rohstoffe hinzugefügt
hat, einen Profit zu machen.... Der Wert, den die Arbeiter
den Rohstoffen zusetzen, löst sich hier in zwei Teile
auf, wovon der eine ihren Lohn zahlt, der andere den Profit des
Beschäftigers auf den ganzen von ihm vorgeschossenen Betrag
von Rohstoffen und Arbeitslöhnen.‘“ Und etwas weiter: „Sobald
der Boden eines Landes durchweg Privateigentum geworden, lieben
es die Grundbesitzer wie andere Leute auch, zu ernten, wo sie nicht
gesäet, und fordern Bodenrente selbst für die natürlichen Erzeugnisse
des Bodens..... Der Arbeiter..... muß dem Grundbesitzer
einen Anteil von dem abtreten, was seine Arbeit gesammelt
oder produziert hat. Dieser Anteil, oder was dasselbe, der Preis
dieses Anteils, macht die Bodenrente aus.“
Zu dieser Stelle bemerkt Marx in dem erwähnten Manuskript:
„Zur Kritik“ usw., S. 253: „A. Smith faßt also den Mehrwert,
nämlich die Surplusarbeit [Mehrarbeit], den Veberschuß der verrichteten
und in der Ware vergegenständlichten Arbeit über die
bezahlte Arbeit hinaus, also über die Arbeit hinaus, die ihr Aequivalent
im Lohn erhalten hat, als die allgemeine Kategorie
[Begriffsklasse] auf, wovon der eigentliche Profit und die Grundrente
nur Abzweigungen.‘“®
Ferner sagt A. Smith, b. I, ch. VIII: „Sobald der Boden Privateigentum
geworden, verlangt der Grundbesitzer einen Anteil fast
aller Produkte, die der Arbeiter darauf erzeugen ‚oder einsammeln
kann. Seine Bodenrente macht den ersten Abzug vom Produkt
der auf den Boden verwandten Arbeit aus. Aber der Bebauer
des Bodens hat selten die Mittel, sich bis zur Einbringung der
Ernte zu erhalten. Sein Unterhalt wird ihm gewöhnlich vorgeschossen
aus dem Kapital (stock) eines Beschäftigers, des Pächters,
der kein Interesse hätte, ihn zu beschäftigen, wenn er nicht das
Produkt seiner Arbeit mit ihm teilte, oder sein Kapital ihm
ersetzt würde samt einem Profit. Dieser Profit macht einen zweiten
Abzug von der auf den Boden verwandten Arbeit. Das Produkt
fast aller Arbeit ist demselben Abzug für Profit unterworfen. In allen
Industrien bedürfen die meisten Arbeiter eines Beschäftigers, um
ihnen bis zur Vollendung der Arbeit Rohstoff und Arbeitslohn und
Unterhalt vorzuschießen. Dieser Beschäftiger teilt mit ihnen das
Produkt ihrer Arbeit, oder den Wert, den diese den verarbeiteten
Rohstoffen zufügt. und in diesem Anteil besteht sein Profit.“
9 Karl Marx: „Theorien über den Mehrwert.‘ Band I, S. 144. Der
von Engels wiedergegebene Text deckt sich wohl sachlich, nicht immer aber
im Wortlaut mit dem von mir herausgegebenen. K.