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Dritter Abschnitt
schon Akkumulation, Vermehrung desselben um den Teil seines Mehrprodukts,
den es austauscht gegen Produktionsmittel I; diese Vermehrung
schließt zugleich ein, daß II außerdem sein variables Kapital
aus seinem eigenen Mehrprodukt entsprechend. vergrößert.
3. I v+’hAm) ist kleiner als IIc. In diesem Fall hat IT durch den Umsatz
sein .konstantes Kapital nicht vollständig reproduziert, muß also
das Defizit durch Kauf von I ersetzen. Dies ernötigt aber keine weitere
Akkumulation von variablem Kapital II, da sein konstantes
Kapital der Größe nach durch diese Operation erst vollständig reproduziert
wird. Anderseits hat durch diesen Umsatz der Teil der
Kapitalisten von I, der nur zusätzliches Geldkapital aufhäuft, schon
einen Teil dieser Sorte Akkumulation vollbracht.
_ Die Voraussetzung der einfachen Reproduktion, daß I tv + m =
IT. sei, ist nicht nur unverträglich mit der kapitalistischen Produktion,
was übrigens nicht ausschließt, daß im industriellen Zyklus von
10 bis 11 Jahren ein Jahr oft geringere Gesamtproduktion hat als das
vorhergehende, also nicht einmal einfache Reproduktion stattfindet
im Verhältnis zum vorhergehenden Jahr. Sondern auch, bei dem
natürlichen jährlichen Wachstum der Bevölkerung könnte einfache
Reproduktion nur insofern stattfinden, als von den 1500, die den
Gesamtmehrwert repräsentieren, eine entsprechend größere Zahl unproduktiver
Dienstleute mitzehrten. Akkumulation von Kapital,
also wirkliche kapitalistische Produktion, wäre dagegen hierbei unmöglich.
Die Tatsache der kapitalistischen Akkumulation schließt
demnach aus, daß IIc = I (v + m). Dennoch könnte selbst bei kapitalistischer
Akkumulation der Fall eintreten, daß infolge des Ganges
der in der früheren Reihe von Produktionsperioden vollzogenen Akkumulationsprozesse
IIe nicht nur gleich, sondern selbst größer würde
als I v+m. Dies wäre eine Ueberproduktion in II und nur auszugleichen
durch einen großen Krach, infolge dessen Kapital von II
auf I sich übertrüge. — Es ändert auch nichts an dem Verhältnis von
I v+m) zu IIe, wenn ein Teil des konstanten Kapitals von II sich selbst
reproduziert, wie zum Beispiel in der Agrikultur die Anwendung von
selbst erzeugtem Samen. Dieser Teil von IIe kommt mit Bezug auf
den Umsatz zwischen I und IL ebensowenig in Betracht, wie Is dabei
in Betracht koınmt. Es ändert auch nichts an der Sache, wenn ein
Teil der Produkte von II seinerseits fähig ist, als Produktionsmittel
in 1 einzugehen. Sie werden gedeckt durch einen Teil der von I gelieferten
Produktionsmittel, und dieser Teil ist von vornherein auf
beiden Seiten in Abzug zu bringen, wenn wir den Austausch zwischen
den beiden großen Klassen der gesellschaftlichen Produktion, den
Produzenten von Produktionsmitteln und den Produzenten von Konsumtionsmitteln,
rein und ungetrübt untersuchen. wollen.
Also bei kapitalistischer Produktion kann I w+m nicht gleich IIs
sein oder beide können sich nicht im Umsatz gegeneinander decken.
Dagegen kann, wenn I ® der Teil von Im ist, der als Revenue von den