Full text : Binnengrosshandel

Ra

aufzuwenden waren und daß der Transport der gleichen
Menge über eine Entfernung von durchsehnittliich 40 km
DM 10,- kostete, so wird deutlich, daß für ein Zehnte!
der Entfernung in diesem Bereich eCw&a die dreifachen
Kosten entstehen. Gerade in dieser Frage ließen sich
wesentlich günstigere Bedingungen schaffen, wenn der
bisherige Transport als EntfernungslbherLrückung innerhalb
 einer Kühlkette ausgestaltet würds und die Ware so
haltbar gemacht wäre, daß ihre Verteilung nicht unmitte)l
bar vor ihrem Absatz an den Letztverkrauscher erfolgen
muß.

Hinsichtlich des Mater? >) ”1usses ir’ naden scheinen
Verbesserungen nur insofern möglich, als die Endverarbei
tung der Marinaden-Halbfabrikate mehr als bisher von der
Küste zum Binnengroßhandel verlagert werden. Die damit
verbundene höhere Anpassungsfähigkeit des Großhandels an
die Verbraucherwünsche hat sich als vorteilhaft herausge
stellt.

L

Absatz

Bereits bei der Beurteilung der Warenarten wurde aur die
Probleme hingewiesen, die sich durch die Freisunsicherhe‘
ergeben. Diese Preisunsicherheit hesinträchtigt, wie die
Untersuchung zeigte, aber nicht nur die Absatzmöglichkei
ten im ganzen, sondern behindert auch den Aufbau einer
für eine Croßhandlung geeigneten Vertrieckhzsorganisation.
Von den untersuchten Betrieben arbeifste nur einer mi%
einem Vertreterstab, der einen Tag vor der Lieferung bereits
 die Aufträge hereinholt. Dies zeiZ% deutlich, welchen
 Schwierigkeiten offensichtiich die Binnengroßhändlei
hier gegenüberstehen,
            
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