Verkehrslebens näher befrachtet, so kann man die Rernhifrung
erlangen, dass eine derartige Umwälzung dort erst nach
Ablauf einiger Jahrhunderte möglich ist. Und die Kosten der
selben müsste schliesslich Ostasien bezahlen, während die
abendländischen Verkehrsgebiete davon eine ausserordentliche,
wenn auch nur vorübergehende Steigerung ihres Wohlstandes,
ihrer wirthschaftlichen Uebermacht mit Sicherheit zu gewär
tigen hätten.
Und was schliesslich dann geschehen soll und wird, wenn
dereinst durch stetige Aufspeicherung der Goldvorräthe aucli
die Kaufkraft des Goldes in einem Masse gesunken sein sollte,
die dasselbe zu \erkehrs- und Circulationszwecken unhandlich
und unbrauchbar machen sollte, das zu untersuchen ist wohl
nicht Aufgabe unseres Jahrhunderts. Früher oder später wird,
wenn anders sich die Productions-Bedingungen nicht radical
ändern, auch dieser Zustand unvermeidlich eintreten ; aber bis
dahin wird der Menschengeist wohl die Mittel gefunden haben,
um an die Stelle des unpraktisch gewordenen Tauschmittels
ein anderes besseres zu setzen. Für den vorliegenden Zweck
genügt der ach weis, dass auch in Hinsicht auf die Stabilität
der Kaufkraft das Gold den Vorzug vor dem Silber habe und
dass dieser Vorzug in der nächsten Zukunft voraussichtlich
stets entschiedener hervortreten werde.