(794) 1862 Aug. 13
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Ohne das ist natürlich gar nichts zu machen. Wie dies Mißverständ-
nis entstehen konnte, ist mir unbegreiflich.
Dein Hämorrhoidarius
FE.
795. Marx an Engels; 1862 August 14.
14. August 1862.
Lieber Frederick,
Nur ein paar Zeilen, da ich heute Masse Geschäftslaufereien
abmachen muß.
9 Das ganze Mißverständnis besteht darin, daß „keins“ vor-
handen war.
Ich hatte Borkheim gesagt, eh ich Dir schrieb, daß ich nicht
wisse, ob L[assalle] in Berlin, daß also nicht sofort Akzept ge-
sichert sei. B[orkheim] hatte versprochen trotzdem, sobald er nur
%® Deine Unterschrift habe, zu discount. Später wurde ihm das
wieder leid. — Er beschloß nicht selbst, was seine ursprüngliche
Absicht, to discount, but to have the bill discounted by one of his
friends connected with Berlin.
Da brauchte er natürlich L{assalle}s Akzept. Letztrer, erfuhr
2 ich gestern durch Bucher, ist jetzt in Wildbad, wo Lassalle Senior
mehr oder minder im Verrecken ist. Ich habe sofort an Baron Itzig
geschrieben.
Salut.
Dein
K. M.
796. Marx an Engels; [1862] August 20.
London, 20. August.
Lieber Engels,
Mit dem Wechsel habe ich eine Reihe Abenteuer.
Erst verspricht Borkheim, der es sehr gut meint, aber auch
2 gern renommiert und post festum unzeitig unschlüssig wird, er
(aus seiner Tasche) werde den Wechsel diskontieren. Er
wußte dabei, daß L[assalle]s Akzept nicht vor einiger Zeit zu
haben. Dann, ohne mir ein Wort zu sagen, schickt er ihn durch
Bruckner (Gebrüder) nach Berlin, um ihn von besagten Bruck-
z ners diskontiert zu halten. Möglich —- er stellt sich, als habe er
den Ausgangspunkt vergessen —, daß er in der Zwischenzeit Angst
bekam.
Zweitens: Baron Gescheit, mit dem ich die Transaktion den
vorletzten Abend übersprochen, da er sich „zu allem bereit“ er-
o klärte, schreibt heute aus Wildbad, wohin ich ihn avertiert:
Marxy-Fnegels-Cesamtausgabe. HI. Abt., Bd. 3 a
Nr. 794. Nr. 795