dem Publikum gegenüber aufklärt, aber nur so tun kann als Ant-
wortauf direkte Provokation, wo man also die oppur-
tune time of a reply nicht passieren lassen darf. Und dies ist der
Fall mit der mit Blindschem Dreck verquickten Randnote des
Schweitzer. Ich will in der Düsseldorfer Zeitung ant-
worten, zwar für uns beide, aber nur in meinem Namen
zeichnen, weil es lächerlich wäre, Dich mitverant-
wortlich zu machen für den „Achilles“, und da
überhaupt hauptsächlich (nur nach meinem Plan) des
„ Sichweitzer] Briefe an mich zitiert werden.
Mein Plan also der:
Schweitzer druckt die ihm als Lügen bewußten Lügen der
Nleuen] Firan]klfurter] Zleitung] ab. (Ist der Artikel in dem
Blatt als Redaktionsartikel oder wie?) Nämlich: 1., der uns zu-
gesandte und „als Manuskript gedruckte Prospektus““ enthielt
weder den Namen Lassalles, noch ein Wort von Lassalle. (Lieb-
knecht hatte das verhindert.) 2, Wegen der Schamlosigkeit, Stelle
aus Privattrostbrief seiner Lobhudelei vor- und nachzuhängen,
bittet S[chweitzer] demütigst bei mir ab in Zettel vom 30. Dezem-
ber. 3. Ich werde durch kurze Auszüge aus Schweitzers Briefen
vom 30. Dezember 1864 bis 15. Februar 1865 (seinen letzten
Brief) zeigen, daß der Konflikt mit der „Taktik“ von der ersten
Probenummer bis zu unsrer Austrittserklärung permanent war,
keineswegs plötzlich vom Zaun gebrochen, wie Ehren-Schweitzer,
die Blindscheiße bestätigend, vorgibt. Es wird diese kurze Mosaik
aus Schweitzerschen Briefexzerpten zugleich zeigen, wie SeTV il
dasselbe Vieh uns gegenüber, der plötzlich, nach erhaltenem Fuß-
tritt, gemein wird. Dies heilsam zu lesen für Bürger und Ar-
beiter (und für Rüstow). Überhaupt gute Einleitung zu dem
Bruch mit „Lassallianismus‘“, der doch unvermeidlich kömmt.
(Natürlich, dem Studiosus Blind gegenüber, sollte der Molch wie-
der come out, werde ich immer den Lassalle als einen toten Löwen
gegenüber einem lebendigen Esel behandeln. Es ist unanständig,
daß ein „so ungelernter““ hadensischer Wirt mit einem Manne,
„der Heraklit und römisches Erbrecht trieb, überhaunt sich auf
eine Stufe stellt.)
Schreib umgehend, ob Du meinen Plan billigst, da ich keine
Zeit zu verlieren. (Auch vergiß nicht zu schreiben, in welcher
Form die Blindsche Seiche in der N[euen] Flranlk[furter| Zlei-
„ tung] erschien.) Ich halt’s für nötig.
Öbgleich ich nicht das Vergnügen habe wie Du, mit Gescheit
zu korrespondieren, aber auch den Gescheit nicht bescheißen zu
können, so bin ich doch in der letzten Zeit, abgesehn von der Fort-
dauer der furuncles; höllisch harassed, kam z. B. gestern Nacht
„erst um 4 Uhr Morgens zu Bett. Nehen meiner Arheit an dem
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