Full text: Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1861-1867 / herausgegeben von D. Rjazanov (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 3)

{733) 1861 Febr. 2 
mr 
L) 
erscheinen wird. Du siehst wohl, wie lumpacius Blind seinen 
Namen so oft als möglich als homme d’&tat ans Publikum bringt. 
Die Sau-Büchergeschichte hat mich alles in allem über 4 £ 
gekostet. Welch sonderbares Geschick diese library hat! 
Von Siebel nichts gehört? Die Verbindungen desselben schei- 
nen doch äußerst gering. 
Salut. 
n. 
Dein K. M. 
Thimm erzählte Petsch vor ein paar Tagen, daß besonders 
vo bösartig über „Herr Vogt“ in Manchester geschimpft werde. Braß 
hat sich neue Lettern gießen lassen, expreß zu seinem Spezialver- 
gnügen, um „Herr Vogt“ noch auffälliger anzeigen zu können. Ist 
es bei den vielen Schwizern in Manchester nicht möglich, wenig- 
stens 1 copy der ..Grenzpost‘“ dort unterzubringen? 
734. Engels an Marx; 1861 Februar 4 
4. Februar 1861. 
Lieber Mohr, 
Ich kann Dir heute bloß 2 Zeilen schreiben; will der Schneider 
den Wechsel für 35 £ diskontieren, wenn ich ihn ausstelle, und 
» ihn so arrangieren, daß das Geld vor Juli oder August nicht ge- 
zahlt zu werden braucht, very well, so will ich ihn ausstellen. Ich 
muß aber auf höchste Diskretion rechnen können, es könnte mir 
meine Position kosten. Wenn Gumpert Geld eingekriegt hat (ich 
habe ihn seit Freitag nicht gesehn). so kann ich es vielleicht auch 
os ohne das arrangieren. 
Dain 
F. E. 
735. Engels an Marx; 1861 Februar 6. 
Manchester, 6. Februar 1861. 
Lieber Mohr, 
Du kannst dem Freil[igrath] schreiben, daß wir seinen Schnei- 
der nicht brauchen, Gumpert hat von seinen Rechnungen soviel 
Geld einbekommen, daß er mir den größten Teil des Benötigten 
auf monatliche Rückzahlung mit 5 £ at a time pumpen kann; die 
Sache ist also arrangiert. Freiligrath kann die £30 jeden Tag 
„ haben und braucht er dann nur die Kosten auszulegen, die ich ihm 
dann ebenfalls in 24 Stunden nach Aufgabe der Summe zusenden 
werde. Er kann mir meinetwegen direkt drüber schreiben, Du 
brauchst Dir um die ganze Angelegenheit keine weitere Sorge zu 
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