Object: Denkschrift über die Maschinenindustrie der Welt, bestimmt für das Komitee B des Vorbereitenden Ausschusses der Internationalen Wirtschaftskonferenz des Völkerbundes

Durchschuittl. Arbeitszeit 
im Maschinenbau‘) 
Arbeiter . | Angestellte 
Std./Woche | Std./Woche 
a 5 2 - 
Janıar 2 44,4 } 47,9 
Februart. A a 45,7 ' 47,9 
Marz en 44,1 48,1 
AP AR . 43,9 |) nicht mehr 
Mai. 4... 9 45,8 '* festgestellt, 
Van. CE 45,2 da nur 
U ‚a. 45,2 v geringfügige 
August" 17. 46,0 Schwan- 
September. |} 46,4 kungen 
Oktober 47,4 | um 48 Std. 
Fur 1925 beträgt der Jahresdurchschnitt: 
für Arbeiter nn 51,4 Stunden, 
iur Angestellte. 48,3 Stunden. 
1) Errechnet aus der Verteilung der Gesamtzahl der berichtenden Firmen auf die einzelnen gemeldeten 
wöchentlichen Arbeitszeiten, die zum Teil erheblich differieren. 
4. Frankreich, 
Nach einer Vorkriegserhebung*) hatten im Jahre 1912 von 51810 Unternehmungen der 
Metallindustrie (metaux ordinaires) eine tägliche Arbeitszeit von: 
8 Stunden oder weniger is’) 
X San 
at CS. 
SS 24/0 
9 192 | 
) 410 } 
39 843 (== 69,2 %) 
A 2.523 (— 9%) 
az 5728 (= 100%) 
“1—12 S 2 134 (=) 
12 8 4 042 (=178%) 
unbekannt 665; (= 13%) 
insgesamt: 51810 (=—100,0%) 
Der Durchschnitt lag also etwas über 10 Stunden pro Arbeitstag. Durch Gesetz vom 
23. April 1919 ist generell der 8-Stunden-Tag und die 48-Stunden-Woche eingeführt. Zu 
diesem Gesetz sind zahlreiche Ausführungsverordnungen ergangen, welche eine sehr 
elastische Anwendung des 8-Stunden-Tages gestatten, u. a. auch für die Metallindustrie?). 
Über die tatsächliche Arbeitszeit in den Nachkriegsjahren fehlen statistische An- 
gaben. 
1 Ministere Ju Travail et de 1a prevoyance sociale. Rapport sur l’application des lois regle&mentant le 
travail en 1912. Parıs 1914. Chapitre III. „Dure& du Travail Horaire.“ 
?) Vgl. Survey of industrial relations a.a.0O., S. 145/46. 
1926 
132
	        
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