die kleinen Gegenstände dutzendweise oder grosweise auf ein-
fache Drahtringe aufzureihen.
b) Stecknadeln:
Stecknadeln werden, bevor sie in großen Packungen versandt
werden, Hundertstückweise oder in anderer Anzahl in Papier-
streifen gesteckt. Dieses Einstecken erfolgt mittels Maschinen.
Die Streifen können bedruckt derartig ausgeführt werden, daß
sie direkt als Verkaufspackung dienen.
Eine besondere Art der Massenpackung ist der Ballen. Er
wird bei solchen Gegenständen angewendet, die eine harte Be-
handlung vertragen und sich im allgemeinen von einander nicht
viel unterscheiden, z. B. bei Lumpen, Papier und sonstigen Ab-
fällen. Diese werden mit einigen Latten auf den Kopfseiten be-
setzt und mit Stahlbändern zusammengezogen. (Abb. 289.) Na-
mentlich während des Krieges haben sich die Ballenpackungen
sehr eingeführt, weil die anderen Verpackungsarten zu teuer
waren und der knappe Schiffsraum durch die bequeme Ver-
stauung gespart wurde. Man sparte durch Verstauung in Ballen
40—80% an Verpackungskosten gegenüber der Kistenpackung und
konnte außerdem noch etwa bis 97% Taraverminderung rechnen.
Das War-Departement der Vereinigten Staaten hat im Kriege eine
Liste von über 100 Artikeln herausgegeben, die in genormte
Ballen von 0,16 oder 0,2 cbm gepackt wurden. Die Kosten der
Verpackung waren nach den dortigen Feststellungen 5,5 mal
höher, wenn das Material in Kisten anstatt in Ballen unter-
gebracht wurde und die Arbeitslöhne des Verpackers waren
2,5 mal höher. Dabei waren in beiden Packungen die gleiche
Anzahl Waren enthalten.
Eine Firma verpackte Seifen in Ballen nach folgender Art:
Die einzelnen Seifenriegel wurden einzeln umhüllt und ein Dutzend
Riegel in eine Schachtel aus Fiberpappe gepackt. Sechs solche
Schachteln wurden aufeinandergeschichtet und mit wasser-
dichtem Papier umhüllt. Zwei eiserne Bänder wurden um den
Ballenpackstoff gelegt. Diese Verpackung wurde für Seifentrans-
port nach Chile angewandt.
E Weitere sehr interessante Vorschriften des W.D. U.S.A., die
für die Herstellung von Ballen von Nutzen sein könnten, sind in
dem Buche P.f.£.M.*) angeführt und seien hier in Umrechnung
auf metrisches Maß noch gebracht:
; Gewicht des Ballens sollte nicht weniger als 150 kg betragen.
Die Bänder, mit denen die Ballen umschlungen werden, bestehen
*) Siehe Anmerkung Seite 15.
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