wenig beigetragen hat, dass das Land selbst eine hervorragende
Industrie landwirtschaftlicher Geräte besitzt, Neuerdings
hat der Motorismus grosse Fortschritte auch auf
diesem Gebiet gemacht, und nicht selten sieht man nunmehr
Motoren verschiedener Typen vor Maschinen und Geräten
bei der Bearbeitung des Bodens und dem KEinbringen der
Ernte und zwar auch auf Gütern, die nicht als gross betrachtet
werden können.
Auf landwirtschaftlichen Grundstücken, ertsprechend ungefähr
45 Prozent des Ackerareals Schwedens, steht nun elektrische
Kraft zur Verfügung, und diese wird nicht nur zu
allerlei Maschinen und Transportvorrichtungen, sondern
auch zu Licht und Heizungsanlagen benutzt.
Zur Landwirtschaft gehörende Maschinen und Geräte
werden geprüft und kontrolliert von Statens Maskin- och
redskapeprovningsanstalter (Staatliche Maschinen- & Geräteprüfungsanstalt,
Stockholm), und landwirfschaftstechnische
Fragen werden von Jordbrukstekniska föreningen (Landwirtschaftstechnischer
Verein, Ultuna bei Uppsala) bearbeitet.
Der Kultivierung der in Schweden ziemlich zahlreich vorkommenden
Moore —— besonders der Niederungsmoore —
ist seit recht langer Zeit grosses Interesse zugewandt worden,
und neuerdings hat man in Schweden, wie auch anderwärts,
eine beträchtliche Arbeit auf die Untersuchung der Frage
verwendet, ob nicht durch Anlegung von Kulturweiden und
rationelle Futterwiesenkultur die Viehzucht von einigen
bisher als unvermeidlich betrachteten Ausgaben für den
Einkauf von Kraftfutter befreit werden könnte. Beachtenswerte
Resultate in dieser Hinsicht sind auch erzielt worden.
Auf den hier fraglichen Gebieten sind Svenska Mosskulturföreningen
(Abb. ı) (Schwedischer Moorkulturverein, Jönköping)
und Svenska Betes- och vallföreningen (Abb. 2) (Schwedischer
Weide- & Futterwiesenverein, Ultuna bei Uppsala)
mit Erfolg tätig gewesen.
Die schwedischen landwirtschaftlichen Betriebe sind
ziemlich allgemein mit hinreichenden und zweckmässigen Gebäuden
versehen. Das strenge Winterklima macht auch
,