Abb. 16. Stier Militär (R. 7184), schwedische Niederungsrasse.
stamm zu verbessern, Versuche, die, wenn sie auch nicht
zu einem allgemein durchgehenden Resultat führten, doch
teilweise merkbare Spuren zurückliessen.
Das Resultat der Organisation und Konsolidierung der
Zuchtarbeit ist es, dass Schweden heute vier anerkannte
Rindviehrassen hat: schwedische Alpenrasse, schwedische Land-
rasse »Rödkullar, schwedisches rotbuntes Rindvieh (S. R. BJ)
und schwedisches schwarzbuntes Niederungsvieh.
Die beiden erstgenannten Rassen, die einander sehr na-
hestehen, sind als ganz einheimisch anzusehen und sind seit
alters im Lande vorhanden gewesen. Beide sind verhält-
nismässig kleinwüchsig und hornlos, die Gebirgsrasse der
Farbe nach weiss mit oder ohne Flecken, die von hellbraun
bis schwarz wechseln, die Rödkullarasse ist braun. Die Al-
penrasse (Abb. 13) ist, praktisch genommen, in den nördlichen
Provinzen des Landes alleinherrschend, deren besonderen
Verhältnissen sie sich im Laufe der Jahrhunderte angepasst
hat. Abhärtung und Anspruchslosigkeit sowie im Verhält-
nis zur Körpergrösse (350—400 kg Lebendgew.) gute Er-
tragsfähigkeit sind diese Rasse auszeichnende Eigenschaf-
ten. Die Rödkullarasse hat ihre Heimat in einigen wenigen
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