Full text: Werke und Schriften bis Anfang 1844 (1,2.1930)

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Rheinischen Briefen und Akten — druckten wir nicht ab, da sie der For- 
schung leicht zugänglich sind. Von den im vorliegenden Halbbande 
wiedergegebenen Briefen. waren die meisten der Marx-Forschung, schon 
bekannt und in der Marx-Literatur mehr oder minder vollständig ver- 
wertet, Es gelang uns nur, sieben unbekannte Briefe”) noch zum Vor- 
schein zu bringen; der wichtigste von ihnen ist der Brief Ludwig Feuer- 
d5achs an Marx ?, von dem bisher nur das wesentlich abweichende Konzept 
der. Forschung vorlag. 
Außer den Briefen bringen wir in dieser Abteilung einige Dokumente 
im engeren Sinne: die Geburtsurkunde von Marx, sein Reifezeugnis, die 
Abgangszeugnisse der Universitäten Bonn und Berlin, das Gutachten des 
Dekans über die Marxsche Dissertation, das Doktordiplom und den Ehe- 
vertrag zwischen Karl Marx und Jenny von Westphalen. Davon erscheinen 
lie Geburtsurkunde, das Gutachten und der Ehevertrag zum erstenmal 
hier im Druck. 
Wir verweisen in diesem Zusammenhange auf die zeitgenössische 
lithographische Darstellung der Bonner Studentengesellschaft der 
„Trierer“, die wir auf Tafel IV reproduzieren. Das Bild, eine Arbeit des 
Bonner Malers Levy-Elkan, zeigt den achtzehnjährigen Karl Marx mitten 
unter seinen damaligen Freunden. Es ist im Besitze des Bonner Corps 
„Palatia‘ und zuerst in dem Buche von Hans Gerhardt: „Hundert Jahre 
Bonner Corps...“ (Frankfurt a. M, 1928) veröffentlicht worden. Wir 
geben es — auf Grund gefällig erteilter Erlaubnis — nach dem Original 
wieder. Wir fügen die Reproduktion dem Briefe bei, in welchem die 
väterlichen Klagen über das Duellieren zu lesen sind. 
Endlich geben wir in dieser Abteilung auch einige Marxsche Manu- 
skripte wieder, die sich ihres ursprünglichen Zweckes und Charakters 
wegen nicht gut dazu eigneten, unter die Schriften des ersten Halbbandes 
aufgenommen zu werden. Es sind dies vor allem die Abiturientenaufsätze, 
dann das von Marx entworfene Antwortschreiben des verantwortlichen 
Geranten der Rheinischen Zeitung an den Oberpräsidenten von Schaper 
über die Tendenz der Rheinischen Zeitung, endlich die — ebenfalls die 
Tendenz der Rheinischen Zeitung charakterisierenden — Marxschen Be- 
merkungen zu dem Erlaß, durch den die drei Zensurminister die Rhei- 
nische Zeitung verboten. 
Die Abiturientenaufsätze wurden ebenso wie das Reifezeugnis von 
Prof. C. Grünberg aus dem Archiv des Trierer Friedrich-Wilhelm-Gvmna- 
ziums auf unsere Veranlassung hin ans Licht gebracht.®) 
-\ 1/2, Nr. 37, 38, 45, 46, 74, 86, 88 ; ; 0 
, 1/2, Nr. 86 
3) Sie wurden von ihm veröffentlicht im „Archiv für die Geschichte des Sozialis- 
mus und der Arheiterbewegung“, Io. XI. S. 424444
	        
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