Object : Rapport sur la journée de huit heures ou la semaine de quarante-huit heures

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II.  öffentliche  Versicherung.

Bei  der  Gesamtheit  der  Betriebskrankenkassen  ist  die  Rücklage  bereits ­
  höher  als  die  durchschnittliche  reine  Jahresausgabe;  am  weitesten
bleiben  hinter  dieser  zurück  die  Baukrankenkassen,  die  nicht  durchgängig
zur  Ansammlung  einer  Rücklage  verpflichtet  sind,  und  die  Gemeindekrankenversicherungen,
  geringer  auch  die  Ortskrankenkassen,  die  Jnnungskrankenkassen
  und  die  eingeschriebenen  Hilfskassen.
Der  Zahl  der  Kassen  nach  gab  es  im  ganzen  10  311  =  44,5  v.  H.
der  Gesamtzahl,  bei  welchen  die  Höhe  der  Rücklage  bereits  die  Höhe  der
durchschnittlichen  reinen  Jahresausgabe  erreicht  oder  überschritten  hatte.
In  dieser  bezeichneten  geldlich  günstigen  Lage  befanden  sich  Kassen:

K  a  s  s  e  n  a  r  t

im  I
1910

ahre
1909

bei  der  Gcmeindekrankenversicherunq

1805  ---  22,0  v.  H.

1863  =  22,6  v.  H.

unter  den  Ortskrankenkassen  .  .  .

2256  =  47,5  „  „

2183  =  45,7  „  „

„  „  Betriebskrankenkasfcn.  .

5118  =  64,3  „  „

5010  =  62,8  „  „

„  „  Baukrankenkafsen  .  .  .

6  =  13,0  „  „

5  =  11,1  „  „

„  „  Jnnungskrankenkassen  .

359  =  43,9  „  „

352  =  43,9  „  „

„  „  Hilfskassen

767  =  54,9  „  „

783  =  54,8  „  „

Aus  der  amtlichen  Statistik  sind  über  die  Rücklagen  und  das  Vermögen ­
  der  Krankenkassen  im  Jahre  1  9  00  die  folgenden  Zahlen  hier
bemerkenswert:
Im  Jahre  1900  waren  43,4  v.  H.  der  Kassen  imstande,  die  gesetzliche ­
  Zuwendung  an  die  Rücklage  abzuführen.  16,4  v.  H.  hatten  einen
geringeren  Überschuß,  40,2  v.  H.  eine  Unterbilanz;  56,6  v.  H.  der  Kassen
hatten  also  in  dieser  Beziehung  geldlich  nicht  entsprechend  dem  Gesetze
abgeschlossen.  Am  Schlüsse  des  Jahres  1900  verfügten  die  Kassen  über
einen  Barbestand  von  etwas  mehr  als  11  Mill.  Mk.  Es  waren  angelegt ­
  in  Hypotheken,  Wertpapieren,  Sparkassenbüchern,  Bankeinlagen
151,7  Mill.  Mk.  Davon  entfielen  nahezu  142,5  Mill.  Mk.  auf  die
Rücklage.  Die  Rücklage  verteilte  sich  aus  74,3  v.  H.  der  Kassen.  Auf
ein  Mitglied  entfielen  von  der  Rücklage  durchschnittlich  15  Mk.
Wahrend  die  Betriebs-  und  Jnnungskrankenkassen  wesentlich  höhere
Rücklagen  hatten,  als  es  das  Gesetz  vorsieht,  blieben  die  anderen  Kassenarten ­
  hierbei  zum  Teil  erheblich  zurück.  Insgesamt  betrachtet  fehlten
allerdings  nur  rund  220  000  Mk.  an  der  gesetzlichen  Rücklage.  Etwa
48  v.  H.  der  Kassen  hatten  das  gesetzliche  Maß  für  die  Rücklage  bereits
überschritten.
            
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