Full text : Die Wasserversorgung in Bayern nach dem Stande vom 1. 1. 1928

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Vopa- Ost

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Abb. 6. Geologisches Profil durch das Iller- und Rothtal in Schwaben.
Längen 1: 50000; 5 fach überhöht.
Jas Profil zeigt eine Tertiärlandschaft mit jungdiluvialen Niederterrassenschottern in den Flußtälern und älteren
liluvialen Deckenschottern auf den Höhen. Das breite Rothtal ist ein altes Iertal, das zur Diluvialzeit von der Iller
‚erlassen wurde. Bedeutende Grundwasserströmungen in den Niederterrassenschottern. Das Tertiär, das hier hauptzächlich
 aus Sand besteht, enthält ebenfalls Wasser; ihm wird im Brunnen von Osterberg das nötige Wasser entnommen.

Südost

Münch« + "bene

Dochauer Moos
AL

Nordwest
Tertiör-Hügelland
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Bohnlin#-7


D” Reuter 1911.
Tertiör Sand > Tertiöre Tone u Mergel[Flinz)
Abb. 7. Geologisches Profil durch die Gegend nördlich von München.
. Längen 1: 100000; 10 fach überhöht.
Das Profil zeigt den Übergang des hügeligen Tertiärgebietes (rechts) in das flache Diluvialgebiet der Münchener
bene. Den Untergrund bildet oberes Tertiär (Obermiozän), das im Norden (rechts) hauptsächlich aus feinem Sand
besteht; gegen Süden (links) beginnen tonig-mergelige Einlagerungen (sog. Flinz), während die Sandlagen allmählich
»bnehmen. Südlich von Dachau ist das Tertiär-Hügelland abgetragen und eingeebnet. Wo der undurchlässige
Flinz zutage tritt, sind Moore (Dachauer Moos). Nach Süden (links) schließt sich die Münchener Ebene an, eine
weitausgedehnte, von Diluvialschotter bedeckte Fläche, die infolge des durchlässigen Bodens tast keine Oberflächenvewässer
 besitzt. Das Dachauer Wasserwerk entnimmt das Wasser dem Tertiärsand.

SR Ayla Schotter
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