fullscreen: Preußisches Landbuch

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Wittwe Harkort, 
Christiane geb. Wille zu Schede (+ 1858) vermachte der Gemeinde 
Wetter (Hagen) 1030 Thlr. in Rentenbriefen zur Unterhaltung der 
dortigen Kleinkinder-Schule. 
v. Harrassowitzsche Stiftung, 
von dem in Brieg (1847) + Rittmeister a. D. v. Harrossowitz 
mit etwa 1330 Thlr. begründet. Die aufkommenden Zinsen sollen zur 
Unterstützung armer Leute und Kinder in dem Dorfe Pohlsdorf nach 
dem Gutfinden des Besitzers des Guts Pohlsdorf verwendet werden. 
Harskampsehe Stiftung. 
Sie hat etwa 9000 Thlr. jährliche Einnahme und wird von der 
Armen-Berwaltung zu Aachen administrirt. Es erhalten etwa 14 
Knaben ein Stipendium von je 500 Frs. und 14 Mädchen ein der 
gleichen von je 300 Frs. pro Jahr; außerdem werden noch Unter 
stützungen an etwa 130 Personen gegeben. 
Harteufelssches Legat, 
von dem im Jahre 1854 zu Hamburg verstorbenen Peter Ernst Har 
tenfels der Gemeinde Kesselhcim (Landkreises Koblenz) für Armen- 
zwecke vermacht. Kapital 1000 Thlr. 
Hartliebs Stiftung zu Hitburg. 
Von dem 1852 ş Steuer-Einnehmer Anton Hartlieb zu dem Zwecke 
begründet, daß aus den Zinsen von 1600 Thlr. die Kosten der Er 
lernung von Handwerken für Kinder von rechtlichen aber dürftigen 
Angehörigen der Gemeinde Bitburg bestritten werden sollen. Die Ver 
waltung und Leitung der Stiftung ist zweien Stiftungs-Exekutoren 
übertragen. 
Dr. Hartmannsche Armen Stiftung. 
Aus derselben beziehen die Stadt Warburg und fünf andere Gemeinden 
je 60 Thlr. jährlich zur Bertheilung an Arme. 
Hartman u scheS Familien-Legat. 
Eine in Erfurt bestehende Stiftung; das Kapital beträgt 325 Thlr., 
deren Zinsen an die bedürftigsten Glieder der Familie vertheilt werden. 
Hartmann- Maulsche Stipendien-Stiftung, 
1709 von Hartmann-Maul zu Danzig für arme Studirende be 
gründet. Das Kapital beträgt 2000 polnische Gulden (500 Thlr.) 
und wird vom Magistrat verwaltet. Auch verleiht derselbe mit Zu 
ziehung der Verwandten des Stifters die Stipendien. 
Hartmaun-Weiskesche Stiftung zu Görlitz, 
von der Wittwe Weiske in Leipzig zum Andenken an ihren Vater, den 
in Görlitz + Bürgermeister H artma n u und an ihren Ehegatten, den 
in Leipzig + Prof. Weiske, 1836 gegründet. Kapital 4500 Thlr. 
Die Zinsen von 2500 Thlr. sind nach dem Ermessen des Magistrats 
für das Gymnasium in Görlitz, die Zinsen von 2000 Thlr. zu einem
	        
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