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tigten Arbeiter im Jahre 1904 5,4 Millionen, im Jahre 1919 9 Millionen
betrug 56), gewiß eine überaus stattliche Steigerung, Allein,
der Bericht hat übersehen, daß diese Ziffer unmittelbar nach den
Aufschwungsjahren der ersten Nachkriegszeit eine wesentliche Einschränkung
erfuhr, nämlich im Jahre 1921 auf 6,9 Millionen und
damit sogar unter das Jahr 1914 zurückging, in welchem. die Zahl
der Industriearbeiter mit 7 Millionen angegeben worden war, Ebenso
betrug der Wert der hergestellten Industrieerzeugnisse (14 Industriegruppen,
exklusive Handwerk und Heimarbeit) 67):
Steigerung der amerikanischen Erzeugung
1000 Dollars
1904 14 802 147
1914 24 246 435
1919 62 418 283
1921 43 653 283
Selbst wenn man bei diesen Ziffern die Preisunterschiede der
Jahre berücksichtigt, wird man also zwar eine außerordentlich große
Steigerung der Werterzeugung zwischen 1914 und 1919 beobachten,
die in diesem fünfjährigen Zeitraum über dreimal so groß ist wie
in dem zehnjährigen von 1904—1914, aber auch hier wird der Rück-Schlag
ersichtlich, selbst wenn man wiederum die Senkung der
Preise nach der ersten Hochkonjunkturperiode der Nachkriegszeit
berücksichtigt. Erst neuere, bisher leider nicht erhältliche Ziffern
können also darüber belehren, wieviel von dem gesteigerten Erzeugungsapparat
unter Zugrundelegung normaler Konjunkturen wirtschaftlich
tätig bleiben konnte.
Diese statistische Feststellung aber hindert nicht, aus vielen anderen
Symptomen die Steigerung der amerikanischen Industrietätigkeit
zu erkennen, Hierzu gehört vor allem die Tatsache der bedeutenden
Steigerung der amerikanischen: Kohlenerzeugung gegenüber
dem gleichzeitigen Rückgang oder geringen Fortschritt der Erzeugung
in den anderen wichtigsten Kohlengebieten der Welt, sicherlich
ein Beweis für die industrielle und verkehrsmäßige Expansion
in den Vereinigten Staaten und den Rückgang des Verbrauches von
Industrie und Verkehr in Europa. Die Vereinigten Staaten erzeugten
im Jahre 1913 517 Millionen Tonnen Kohle, im Jahre 1923 dagegen
66) Vgl. Overseas Markets. S. 457.
67) Vgl. Statesman Yearbook. S. 469.