Full text: Die Theorie des Geldes

(reíd und Waare. 
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(les Bedarfs, d. h. eines möglichen Ueherflusses auf der 
einen, eines möglichen Mangels auf der anderen Seite. 
Es wird ein Gegenstand bestimmten Bedarfs immer erst 
durch den Handel, d. h. dadurch, dass bestimmte („Zah- 
lungs-“) Verbindlichkeiten darin ein gegangen werden. 
M. a. W. Alles Geld ist nur dazu da, um ausge 
geben zu werden — sei es früher oder später, in 
der einen oder anderen (gewinnbringenden oder nicht 
gewinnbringenden) Weise. Daher denn auch die Hin 
gabe des Geldes im Handel nicht erst durch einen Ueber- 
iluss an Geld bedingt sein kann, sondern vielmehr, 
ihrer Natur nach betrachtet, eine ganz unbedingte 
und uneingeschränkte sein muss. Und auf der andern 
Seile wird doch nichtsdestoweniger auch ohne dass in 
jedem einzelnen Falle gerade immer ein bestimmter 
Bedarf danach vorzuliegen braucht, resp. auch über 
den jeweiligen Bedarf hinaus, also unter jeder Be 
dingung und in jeder auch noch so grossen Quantität, 
auf den Besitz des Geldes Werth gelegt, so dass also 
auch die Annahme des Geldes im Handel keineswegs 
immer einen Mangel an (ield — auf Seiten derjenigen 
Personen, welche überhaupt Geld einzunehmen trachten 
oder Waaren zu veräussern haben — voraussetzt oder 
sich innerhalb der (jienzen eines bestimmten Bedarfs 
zu bewegen braucht, sondern vielmehr, ihrer Natur nach
	        
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