zu Deutschland besteht vielfach das Prinzip der Spezialisierung, d.h. Banken und
Bankfirmen bevorzugen bestimmte Geschäftszweige. Groß ist. die Zahl der an der
Effektenunterbringung beteiligten Banken: und Händler. a
4. Die Sparbanken (savings banks). Sie nehmen‘ Spargelder zur Verzinsung an
und Jeihen sie auf Grundeigentum aus, oder sie legen das Geld in United States Bonds
oder anderen Sicherheiten an. Zu unterscheiden sind die als Aktiengesellschaften organisierten,
auf: Erwerb gerichteten stock savings banks und die ohne eigenes Kapital
arbeitenden genossenschaftlichen Institute, die mutual savings banks,
5. Die Landwirfischaftlichen Kreditinstitute. Institute, die sich
der Befriedigung des landwirtschaftlichen Anlagekredits widmen, gibt es erst auf
Grund des Federal farm loan act vom 17. Juli 1917: die auf genossenschaftlicher
Grundlage mit staatlicher Unterstützung ins Leben gerufenen Federal land
banks (Bundeslandbanken) und die Joint stock land banks (Aktienlandbanken),
deren Gründung der Initiative des Privatkapitals überlassen wurde,
Die Depositen bei den 100 größten Banken.der Vereinigten Staaten betrugen
Ende 1929 21,84 (Ende 1928: 20,65) Milliarden $. Einen bedeutenden Machtzuwachs
haben hauptsächlich — infolge der im Jahre 1929 dürchgeführten Fusionen (1980
sind weitere große Fusionen erfolgt) — die Großbanken zu verzeichnen gehabt.
Es betrugen die
Depositen in Millionen £
1929 1928
National City Bank , 1649,6 1849,0
Guaranty Trust Co. . 1309,8 842,4
Chase National Bank 1248,2 1126,8
Bank of Haly. .. . 893,9 698,4
Continental Hlinois Bank 878,8 536,6
Equitable Trust Co.. . 765,3 530,8
Irving Trust Co... . 660,4 734,5
Bankens Trust Co. . 606,2 584,1
Central Hanover Bank . . 598,3 297,4
Security-First National Bank 541,5 264,0
First National of Boston . 522,6 851,2
Die Depositen dieser elf Großbanken sind im Jahre 1929 um 2,36 Milliarden auf
9,67 Milliarden $ gestiegen, während die Gesamtdepositen der 100 größten Banken
nur eine Zunahme um 1,19 Milliarden aufzuweisen haben. Von diesen 11 Banken eind
7 in New York ansässig und je ein Institut in San Franzisko (Bank of Italy), Chicago
(Continental Illinois Bank), Los Angeles (Security-First National Bank) und Boston.
Literatur.
R.:Burgess, Die Reserve-Banken und der Geldmarkt in den Vereinigten Staaten,
aus dem Englischen übersetzt. Berlin 1928.
Dierschke und Müller, Die Notenbanken der Welt. Berlin 1926.
A. Hasenkamp, Die Banken in den Vereinigten Staaten von Amerika, im Handwörterbuch
der Staatswissenschaften. Jena 1924,
Rudolf Hellwig,: Das Bankwesen in den Vereinigten Staaten von Amerika,
Jena 1928,
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