spricht, sie werden sich aber stets ertragsteigernd auswirken. In Betrieben,
die bei hoher Verschuldung keinerlei Rente bringen, sind die
Aufwendungen, wenn sie überhaupt dem Betriebe zugute gekommen
sınd. Fehlinvestitionen gewesen.
Vor allem aber ergibt sich, daß die Notlage vieler Betriebe
keineswegs ein reines Zinsproblem ist. In allen Bonitätsgruppen, also
bei Betrieben mit hoher und geringer Zinslast, finden sich Wirtschaften,
deren Etat in Ordnung ist, und solche, deren Entwicklung
rapide abwärts weist. Gerade in der Bonitätsgruppe I befinden sich
extensivst bewirtschaftete Betriebe, die bisher zur Vermeidung jeglicher
Verschuldung zu Lasten der Substanz gearbeitet und diese
so weit abgebaut haben, daß mit einem außerordentlich schnellen
Steigen der Verschuldung unter allen Umständen zu rechnen ist.
Neben dem Ausmaß der Kapitallasten ist für die weitere Entwicklung
der Großbetriebe ihre derzeitige Organisationsform entscheidend.
Das Zahlenverhältnis zwischen den untersuchten Überschußund
Verlustwirtschaften ist bei den Pachtbetrieben günstiger als bei
den Eigenbetrieben.,
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