fullscreen: Bergwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft

bereits dem Völkerbund zwei Tabellen geliefert — die letzte be- 
findet sich im Druck —, was schon einen wesentlichen Beitrag 
darstellt. 
Die Direktion der geologischen Landesaufnahmen erinnert daran, 
daß bereits ein Internationaler geologischer Kongreß existiert, der 
alle drei Jahre zusammentritt. und der auf der nächsten Sitzung 
diese Frage prüfen wird. Es wäre notwendig, das Datum dieser 
nächsten Sitzung zu erfahren. 
Die „Direction des Recherches sur les combustibles“ hält eine 
internationale Zusammenarbeit für erwünscht, aber sie müßte 
zwischen den verschiedenen nationalen Instituten einsetzen. 
Schließlich hält das „Institut des Ingenieurs des mines“ den 
Augenblick für die Errichtung eines Internationalen Instituts noch 
nicht gekommen. 
Der Präsident hat diese Zusammenfassung gegeben, um seine 
Kollegen anzuregen, sich dieselben Unterlagen in ihren Ländern 
zu beschaffen, ehe man den so bescheidenen Vorschlag der Ein- 
setzung eines Unterkomitees prüft, 
Herr Trendelenburg schließt sich diesem Vorschlag an. Er 
hat bis jetzt nicht über diese Frage mit der Preußischen geologischen 
Landesanstalt sprechen können. 
M. Campion stimmt ebenfalls dem Präsidenten zu; er hält es 
für angebracht, sich an frühere Erfahrungen zu halten, um zu 
einer völligen Einheitlichkeit der Nomenklatur zu kommen. 
M. Serruys ist ebenfalls einverstanden; er erinnert daran, daß 
man im letzten Jahre eine umfangreiche Untersuchung über die 
Lagerstättenvorräte des Britischen Reiches angestellt hat. Es haben 
sich dort Richtlinien ergeben, die sehr nützlich sein könnten. 
M. Loveday wird sie in der nächsten Sitzung bekanntgeben; er 
erinnert dabei daran, daß vor zwei oder drei Jahren die Tabellen 
des „Bureau Imperial des Recherches minieres“ an alle Staaten, 
die Mitglieder des Völkerbunds sind, verteilt wurden, um 
zu prüfen, ob es angebracht ist, diese Methoden anzuwenden oder 
sie zu ergänzen. Daran müßten sich die Komiteemitglieder er- 
innern, wenn sie mit den technischen Organisationen in Verbin- 
dung treten. 
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