(1124) 1868 April 18
Die einliegenden Wiener Affären von Fox geschickt, dem auch
die Bleistiftanstriche zugehören.
Ich muß Dienstag 5 £ für Schule und 1 £ 5 sh. für Turn-
schule für Tussy zahlen. Wenn es Dir möglich ist, mir dies um-
gehend zu schicken, so mir sehr lieb, des Kindes wegen.
Die Abreise hat noch gute Wege. Kugelmann ist zu rasch in
seinen Schlußfolgerungen. Ich hatte ihm nur geschrieben, daß ich
some time or other kömmen würde.
Aus dem Beckerschen Aufruf, der beiliegt, geht wieder hervor,
wie sehr Disziplinmangel. Wir haben die Sammlungen bei den zo
London unions sistiert, dasselbe haben die Pariser getan, weil man
uns Jetzterst wissen läßt, daß noch weiteres Geld nötig. Hätten
sie von Genf denselben Tag telegraphiert, so war all right.
Salut, Dein K. M.
Manchester, 20, April 1868.
Lieber Mohr,
Inliegend zwei Fünfpfünder zur Befriedigung der Schulmeister.
Die Genfer Bummelei sieht den Leuten recht ähnlich. Es ist
übrigens auch eine naive Zumutung, daß, nachdem der strike be- 20
endigt, die Welt den Genfern noch helfen soll, die während des
strike kontrahierten Schulden zu bezahlen. So was ist mir hier zu
Lande nie vorgekommen. Da verlangt man doch bloß Unterstüt-
zung, solange der strike dauert.
Das Wiener Blatt scheint einer durch industrielle Zwecke be- 2
dingten absichtlichen Konfusion zu huldigen, welche sichtlich auf
die naturwüchsige naiv-hülflose Konfusion gepfropft ist. Schließ-
lich stößt man aber doch immer auf eine entschieden bürgerliche
Tendenz — das Blatt berichtet auch nicht mehr die Arbeiter-
meetings, sondern belehrt.
Mit besten Grüßen.
Dein F. E.
1126. Marxan Engels; 1868 Apri121.
21. April 1868.
Dear Fred, |
Best thanks for the £ 10.
Gestern war ich wieder spazieren, und jetzt eben kommt ] enny-
chen, um mich wieder auszutreiben, unter dem Vorwand, daß Du
ihm die Kontrolle über mich anvertraut hättest.
Der Arm ist wieder in Ordnung, nur noch das Heiljucken. Ich
IC