Kali-Chemie Aktiengesellschaft
UL, Werk Rheinau,
Anlagen:
Auf dem Werk befindet sich zur Zeit noch eine
Anlage zur Herstellung von Schwefelnatrium mit
einer Jahresleistung von etwa 5400 t in Betrieb. Nach
Herstellung des Wasseranschlusses für das weiter
unten aufgeführte Werk Wohlgelegen ist beabsichtigt,
die Schwefelnatriumfabrikation von Rheinau nach
Wohlgelegen zu verlegen und das Werk Rheinau im
Frühjahr 1981 vorläufig vollständig stiällzulegen.
12. Werk Wohlgelegen.,
Anlagen:
Das Werk Wohlgelegen bei Mannheim dient in
erster Linie der Produktion von 60 %iger Schwefelsäure.
Die Jahreskapazität beträgt etwa 24000 t.
Der Ausbau auf 30000 t ist projektiert.
Außerdem wird auf Werk Wohlgelegen Sulfat
hergestellt mit einer Jahresleistung von etwa 12 000 t,
ferner Salzsäure mit einer Jahresleistung von etwa
18000 t.
Das Werk verfügt über eigenen KEisenbahnanschluß
zur Station Mannheim-Wohlrelegen. Gemäß
13. Werk Stolberg.
Anlagen:
Das Werk Stolberg dient heute hauptsächlich der
Sulfatproduktion mit einer Jahreskapazität von etwa
16200 t. Als Nebenprodukt wird Salzsäure mit einer
Tahresleistung von etwa 25000 t gewonnen.
Außerdem befinden sich auf dem Werk Betriebsanlagen
zur Herstellung von caustischer Soda mit
einer Jahresleistung von etwa 15000 t, desgleichen
56h ‚Hhlorkalk mit einer Jahresleistung von etwa
24000 +.
14. Werk Brohl.
Anlagen:
Der Betrieb Brohl dient zur Gewinnung von
Phonolith, das in eigenen, in der Gemeinde Brenk
gelegenen Steinbrüchen mit einer Gesamtjahresleistung
von etwa 30000 t gefördert wird.
Der Betrieb hat eigenen Eisenbahnanschluß zur
Station Brohl am Rhein.
15. Werk Charlottenburg, Salzufer 8.
Anlagen:
Auf dem Werk befindet sich eine modern eingerichtete
Apparatur zur Herstellung von chemischen
Bunt- und Mineralfarben, leimfesten Mars- und Druckorhen;
Das Werk hat eigenen Wasseranschluß zur
SDITP@e.
16. Werk Düsseldorf,
Anlagen:
Werk Düsseldorf stellt Bunt-, Mineral- und Druckfarben
her.
Grundbesitz:
10075 am. wovon auf Betriebsanulagen 7321 am.
Das Werk besitzt eigenen Bahnanschluß nach
Station Mannheim-Rheinau.
Gesamtgrundbesitz:
21 ha 26 a 43 qm, wovon auf Betriebsanlagen
L ha 43 a 32 qm und auf Werkswohnungen 35 a 77 qm
antfallen, während der Rest in Größe von 19 ha 47 a
34 qm zur Zeit landwirtschaftlichen Zwecken dient. —
Vorhanden sind 11 Werkswohnhäuser mit 50 Werksyvohnungen.
Vereinbarung mit der Stadtverwaltung Mannheim
wird das Werk im Laufe des Kalenderjahres 1929
3inen direkten Anschluß an den Neckar-Kanal ernalten,
Gesamtgrundbesitz:
52 ha 49 a 69 qm, wovon auf Betriebsanlagen
6 ha 11 a und auf Werkswohnungen 56 a entfallen,
während der Rest in Größe von 45 ha 82 a 69 am
zur Zeit landwirtschaftlichen Zwecken dient. — Voraanden
sind 25 Werkswohnhäuser mit 98 Werkswohnungen.
Das Werk hat eigenen Werksbahnhof, angeschlossen
an die Station Stolberg.
Gesamitgrundbesitz:
96 ha 87 a 13 qm, wovon auf Betriebsanlagen
5 ha 66 a 92 qm und auf Werkswohnungen 58 a 90 qm
ntfallen, während der Rest in Größe von 89 ha 61 a
31 qm zur Zeit landwirtschaftlichen Zwecken dient. —-Vorhanden
sind 33 Werkswohnhäuser mit 64 Wohungen.
Gesamtgrundbesitz:
17 ha 25 a 46 qm, wovon auf Betriebsanlagen
533 a 60 qm und auf Werkswohnungen 98 qm entfallen.
Der Rest in Größe von 16 ha 70 a 88 am
lient zur Zeit landwirtschaftlichen Zwecken. — Vorıanden
ist ein Werkswohnhaus mit einer Werksxohnune.
Grundbesitz:
26856 qm, wovon auf Betriebsanlagen 13078 qm
ınd auf Werkswohnungen 2506 qm entfallen. Die
'estliche Fläche in Größe von 11272 qm steht zu dem
zeplanten weiteren Ausbau des Werkes zur Ver-UrungK,
auf Werkswohnhäuser 2754 qm entfallen. Es wird
zeplant, den mitten in der Stadt gelegenen Grundoesitz
zu veräußern und den Betrieb außerhalb der
Stadt erneut aufzuhanen.