Full text: Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

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In den Betrieben mit bis 5 und auch mit 6 bis 10 Personen fallen also 
die kaufmännischen Angestellten kaum ins Gewicht. Soweit hier Bücher 
geführt werden, besorgen dies die Betriebsleiter oder ihre Ange- 
hörigen. In der Größenklasse der Betriebe mit 11 bis 50 Personen ist 
der durchschnittliche Anteil im Baugewerbe jedoch bereits erreicht. 
Dieselbe Staffelung ergibt sich, wenn wir als weiteres Merkmal 
die Beschäftigung von technischen Angestellten (Werkmeister, Tech- 
niker) beobachten: 
Technische 
Betriebe mit Angestellte 
bis 5 Personen .... 380 
6 bis 10 Personen . 680 
11 ,„ 50 » _ 6 200 
Sämtliche Betriebe... 24900 
0,4 
0,8 
1,8 
28 
Auch hier steht die Größenklasse der Betriebe mit 11 bis 50 Personen 
schon in einem gewissen Gegensatz zu den beiden vorher genannten 
Größenklassen. 
Endlich sei noch gezeigt, wie sich die Verwendung von Kraft- 
maschinen in den einzelnen Betriebsgrößenklassen ausbreitet. Im 
Durchschnitt aller Größenklassen kommen auf 100 Baubetriebe 
15 Betriebe mit Motoren. Im einzelnen ergibt sich folgendes: 
Motoren- 
Betriebe mit betriebe 
bis 5 Personen .... 3.200 
6 bis 10 Personen . 1 900 
11 ,„ 50 # . 5 300 
Sämtliche Betriebe... 13700 
Prozent 
aller Betriebe 
5,5 
18,0 
34,6 
15.4 
Bei diesem für die Industrie bezeichnenden Merkmal der Maschinen- 
verwendung zeigt sich, daß bei den Betrieben mit bis 5 Personen nur 
ausnahmsweise Motoren Verwendung finden. Bei den Betrieben mit 
6 bis 10 Personen wird etwa in jedem fünften und bei den Betrieben 
mit 11 bis 50 Personen schon in jedem dritten Betrieh eine Kraft- 
maschine verwendet. 
Nach den vorstehenden Gegenüberstellungen muß zunächst die 
ö-Personen-Grenze als ungeeignet ausgeschieden werden: die Betriebe 
mit 6 bis 10 Personen tendieren noch überwiegend dem Handwerk zu. 
Bei den Betrieben mit 11 bis 50 Personen machen sich schon die
	        
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