Full text : Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

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Merkmale der Industrie in solchem Ausmaße geltend, daß man diese
Gruppe nicht mehr als Ganzes zum Handwerk zählen kann. Nehmen
wir also zunächst die 10-Personen-Grenze auch beim Baugewerbe als
Grenze für Industrie und Handwerk an, wobei wir uns vor Augen
halten wollen, daß aus der Zahl der Betriebe mit 11 bis 50 Personen
noch ein größerer Bestand dem Handwerk zugute geschrieben werden
muß.
Bei dieser Grenzziehung entfallen auf das Handwerk etwa 69 000
Baubetriebe mit 187 000 Personen und auf die Industrie 20 000 Baubetriebe
 mit 903000 Personen. Zählen wir aus der Größenklasse
mit 11 bis 50 Personen noch etwa die Hälfte zum Handwerk hinzu,
so erhalten wir:
als Handwerk ...... rund 77000 Betriebe mit 360 000 Personen
„ Industrie ....... „ 12000 „ „ 730000 »
Die Industrie beschäftigt also rund doppelt soviel Personen als das
Bauhandwerk.

2. Gliederung nach Betriebsgrößenklassen.
Die Frage, wieviel vom Baugewerbe auf Industrie und Handwerk
zu rechnen sei, führt uns weiter zu eingehender Betrachtung der
Größengliederung der Baubetriebe.
Von der Gesamtzahl der für den Hoch-, Eisenbeton- und Tiefbau
ermittelten Betriebe (88 800) sind
Kleinbetriebe PR RREEG
Mittelbetriebe
Großbetriebe KR RR G
Als Kleinbetriebe faßt die Statistik dabei alle Betriebe mit bis 5 Personen,
 als Mittelbetriebe die Betriebe mit 6 bis 50 Personen und als
Großbetriebe die Betriebe mit über 50 Personen auf. Etwa zwei
Drittel der Betriebszahl entfällt also auf die kleinste Betriebsgrößenklasse;
 in das dritte Drittel teilen sich (im Verhältnis von etwa 5 :1)
die beiden oberen Größenklassen.
Das Personal häuft sich dagegen in den beiden höheren Betriebsgrößenklassen.
 Vom Gesamtpersonal des Hoch-, Eisenbeton- und
Tiefbaus (1 090 000) entfallen auf
Kleinbetriebe .ubes 106 000
Mittelbetriebe 426 000
Großbetriebe ..............., 558000
Hiernach handelt es sich bei etwa der Hälfte des im Baugewerbe
            
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