1264 VII. AbfOnitt: Einzelne Schuldverhältniffe,
({. bierüber au Neumann SJahıb. Bd. VI S, 265 Nr. 2), jowie ferner Bem. 1, b zu 8 717
und ROSE. Bd. 67 S. 394; wegen der Untergefellfchaft vgl. näher auch in Bem. 1, b 3zU
£& 717; binf. der BegebungsStonjortien val. BankUrgh. Bd. 5 S. 230,
Wegen einer {og. Los:Gejelljhnft (Verabredung, ein Lo8 gemeinjam zu {pielen) vgl.
RGE. Bd. 27 S. 206, Bd. 28 S. 327, Iur. Widhr. 1904 S. 360, D. Jur.Z. 1906 S. 878,
879, Mipr. d. OLG. (Kiel) Bd. 9 S, 11, Bl. f. RM. i. Bez. d. Kammerger. 1905 S. 23, Bayr. Z-
f. N. 1905 S, 348 (Begiun diejer Gejellichaft), hinj. der SerienloSsgefellfihaften vgl.
näher Miller in Bl. f. RA. Bo. 71 S, 617).
HinfichtliH eines VBertragsverhältniffes zwiihen zwei Speditenuren |. NOS. in
D. Iur.3. 1905 S. 361.
Neber die Verbindung mehHrerer Nemtsanwälte zur Auzübung ihre3 Berufs vgl.
SIofef in Gruchot, Beitr. Bd. 44 S, 418 jowie Zijhr. f. Verf. W. 1906 S. 455 und 23. 1908
S. 680 ff. (Haftpflichtverfiderung verbundener RechlSanmälte), aud Schierlinger in Sl. f. KA.
Bd. 72 S. 851 ff. hinfichtlig der Vertretungsbefugnifje und Friedländer Komm. 3. RKRUD.
(Exfur8 zu 8 40: Die „Anmwalt3-Sozietät“, ferner HGES. in D. Kur.8. 1907 S. 860 und
Thlring. Bl. Bd. 55 S. 202.
Ueber‘ die Vereinigung von Merzten zur Berufsanzübung |. Gruchot, Beitr. Bd. 48
S. 263 ff.; vgl. au Recht 1908 Wer, 1589 zur freien Arztwahl.
Wegen der Mechtsverhältniffe au der Zeichnung au einem Sarantiefonds val. Seuff.
Arch. Bd. 55 Nr. 136.
Neber Kartelle und Irufts vgl. Bem., IV, 2, h zu 8 705,
Wegen de8 gewerbligen Grudenakfords val. Bem. IM, 12 zu S 705,
Außerdem erftrect fih das Gejellichaftsrecht aemäß Urt. 10 Say 2 ES. auch auf nicht
auerfannte ausiändifche Vereine.
Aug Eheleute Können bei gemeinfamem Betriebe eines Gefchäftz SefjeNjchafter fein,
jelbit wenn dag Ladenjchild nır den Mann anführt 20., vgl. Recht 1905 S. 224 (OLG, olmar)
Hinfichtlid der Jagdpacht vgl. Bem. I, 1, c zu 8 581 und au NGE. in Hanl. Ger.3-
1905 Beibl. S. 250 (Neumann Kahrb. Bd. 4 S. 22N. Neber Schuliprengel val. Hariter
in Bayr. 3. f..R. 1905 ©, 16 ff.
Neber gemeinjame Holzfälungsarbeiten von Forünugungsberedhtigten val. Bayer.
Sent.3. Bd. 18 S. 540,
HB. €. I hatte da8 Gefelljhaftsreht. nad den Grundfägen der römifhen Sozietät
au8geitaltet. €3 war damit der Gejellihaft nur eine obligatoriiche Grundlage gegeben und
das Gejellidhaftsvermügen nicht? anderc8 alZ zufammengefeßte Beftandteile des Vermögens der
einzelnen Sejelljhajter. Nur infoweit mar hierin eine engere Bindung verfucht, al? nach
5 644 €. I die au8 dem Sejelljhaftävertrag einem GejeNljhafter gegen die, übrigen Gefell-
Ichafter zujtehenden Forderungen nicht Übertragbar fein folten.
€. IT hat dagegen, wenn auch im allgemeinen der Sozietätahegriff erhalten blieb, die
dentichrechtlichen Prinzipien der gefamten Hand für die Gejellidhaft eingeführt, modurdh Ießtere
nicht mehr ein rein obligationenrechtlihes Verhältni3 blieb, fondern zugleih ein fperjonen-
rechtliches wurde, dabei mit unmittelbar Jachenrechtlicher Wirkjamkeit ausgeftattet. Diefe Ent»
wiclung mar übrigen? jdhon durch das Handelsrecht angebahnt, mwofjelbft ıt. a. angenomuren
murde, daß ein Eigentum des Gejellichafter8 an den förperliden Sachen der Gejellidhaft
weder in der Form eines nach Quoten geteilten Miteigentum8 an den einzelnen Sachen noch
au in der Form eines nad Quoten geteilten Anteil8recht3 am Inbegriffe des Gejellfchaft3-
vermögen? beftehe, vgl. RGE. Bd. 25 S. 257, Bd. 30 S. 152, (Die Frage nach der Kon»
firuktion des GefellfhaftsvermögenS und der Yerechtigungen hieran {{t durch die Heranziehung
des Begriffs der Gejamthand freilidH nicht voll geklärt; e8 bejtehen hierüber in Hauptiache
drei Theorien, nämlich die der geteilten Mitkerechtigung, jene der [ungeteilten] SGefjanit“
berechtigung und die der MechtSgemeinfchaft Fraft Rerjonenrecht8; vgl. näher Bem. II zu S 719
und Dertmann Borbem. 4, c, 1. ferner insbe], Gierfe, Der Entwurf eines BGB. und Das
deutiche Mecht S. 90 F., 252 ff. und GenofienichaftSrecht Bd. II S. 923 F., Kohler, Gel. Abhand-