Full text: Vorschläge zu Siedlungskorrekturen in der Gemeinde Thayngen (Kanton Schaffhausen)

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der Geldmittel als einer falt unüberwindlidhen 
Schwierigkeit hin. Die Schweiz ift ja ein 
dur den Krieg verarmtes Xand. AWber tro$- 
dem müfjen aud wir dem Koftenpunkt in der 
Siedlungsfrage alle Beachtung IHenken. Aus 
zwei Gründen. Die LandwirtihHaft madt 
IOhledhte Zeiten durch; es ijt alfo notwendig, 
daß die Mebernehmer von Heimwejen nicht 
übermäßig, d. h. nidht wejentlidh über dem fjeit 
der Kriegszeit jtark gefunfenen Ertragswerte 
belajtet werden (zum Ertragswert in unjerm 
übervölferten Lande Güter Übernehmen zu 
fönnen, wird vorläufig eine Utopie bleiben). 
Wir müljen allo billigere Heimwejen erftellen 
als bis anhin. Bleibt die Subventionsfrage. 
Gewiß hat die Bundeshehörde vor Kurzem 
im günjtigen Sinne zur Srage der Subventio- 
nierung der Siedlungswerfe Stellung genom- 
men, indem fie, immer Die Vewilligung Der 
nötigen Kredite durg die BundesverjJamm- 
fung vorausgejekt, bereit ijt, die Subnventio- 
nierung für Siedlungswerfe grundjäßgligh wie 
jene für Bodenverbefjerungen zu Bbehandehın. 
Aber im ganzen geht das Beltreben doch auch 
nad Einjparungen an Subventionsmitteln. 
Und wenn Siedlungswerfe in einigermaßen 
größerer Zahl im Lande herum entitehen fol- 
len und nur dann hat die ganze Bewegung 
Sinn, Jo dürfen für die CErridhtung des einzel: 
nen Bauernhofes keine fehr hohen Beiträge 
anbeijdhig gemacht werden. Darum bedarf 
aud) die Kojtenfrage im vorliegenden Falle ei: 
ner durchaus freimütigen Erörterung. 
Auf Grund unferer bisherigen Siedlungs- 
praxis und der Kenntnijje der Verhältnife in 
Zhayngen berechnen wir die Kolten der Hof- 
liedlungen nad dem Minimalprogramm für 
den Fall, daß die Baufrage in einfachiter 
Weije zu Iöfen verfucht wird, auf rund 400,000 
Yranken. Dabei find die zu erwartenden Sub-
	        
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