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verselle Geltung zusprechen, dass wir erwarten müssen, sic „In
jeder Welt, die Gott nur immer schaffen könnte“, bewahrheitet
zu finden. Das Prinzip der Erhaltung der Bewegungsquantilät,
der Grundsatz der Beharrung der Geschwindigkeit nach Grösse
und Richtung sind von dieser Art. Um sich der ganzen Be-
deutung dieser Sätze zu versichern, gilt es „für kurze Zeit die
uns umgebende, unmittelbare Wirklichkeit zu verlassen“ und eine
andere zu betrachten, die wir vor unserem Geiste fortschreitend
entstehen lassen. Nicht als ob damit die Art wiedergegeben
werden sollte, in der die Dinge tatsächlich erschaffen worden
sind: genug, dass es für unseren Intellekt kein besseres Mittel
gibt, sie zu begreifen und zu beherrschen.®) Freilich haben wir,
so evident und notwendig alle Folgerungen sind, die wir auf
diese Weise gewinnen, keine Gewähr dafür, dass ihnen in den
wirklichen Erscheinungen irgend eine Anwendung entspricht;
dass die Bedingungen, die wir hypothetisch zu Grunde gelegt
haben, sich hier jemals tatsächlich zusammenfinden und damit
den vorausgesagten Erfolg bestimmen. Wollen wir dessen ver-
sichert sein, so gilt es, sich von der ideellen Welt des Begriffs,
die wir bisher vor uns erstehen liessen, wieder zum empi-
rischen Dasein zu wenden, um in ihm eine Anknüplung zu
suchen. Die Wahrnehmung gehört zwar nicht zu den „Gründen“
der Physik, aber sie formuliert doch die letzte Aufgabe, die
der Wirklichkeitserkenntnis gestellt ist, und vollzicht die Aus-
wahl unter der Fülle der an sich gleich möglichen und „wahren“
deduktiven Schlussreihen. Der theoretische Teil der Physik
muss — wie Descartes vor allem am Beispiel der Astronomie
dartut — durch eine „Geschichte der Phänomene“, durch eine
rein deskriptive Darstellung des gegebenen Materials „nach
Baconischer Melhode“ ergänzt werden.) Da die reinen Prin-
zipien, die wir an die Spitze stellen, so fruchtbar und allum-
fassend sind, dass aus ihnen weit mehr folgt, als die Erschei-
nungen, die wir in dieser sichtbaren Welt erblicken, so muss
mit einer kurzen Beschreibung dieser Erscheinungen selbst be-
gonnen werden, nicht um sie als Mittel im Beweisverfahren
zu brauchen, sondern um aus den unzähligen Wirkungen, die
aus den gleichen Ursachen folgen können, eine Auslese zu treffen