Full text : Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Malebranche, — Bayle,

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D) Der Ausgang der Cartesischen Philosophie. — Bayle.
%®) Vgl. hierüber: Bouillier, Histoire de la Philosophie
Cartesienne, Paris 1868, Vol. II.
%) Bayle, Dictionnaire historique et critique. (1695ff.) —
Article: Zenon. Remarque G.
®) 5. die charakteristische Erzählung in Fontenelles Eloge
de Malebranche.
%) S. Malebranche, Recherche de la verite, Livr. II, 2e
partie, chap. 5 (I, 136).
%) Commentaire philosophique sur ces paroles de V’Evangile:
 . . contrains les d’entrer etc.“ Bayle, Oelüvres diverses.
A la Haye 1727. Vol. IL, 367ff.
9%) Der Gedanke ist gleichzeitig, in tieferem und umfassenderem
 Sinne, von Leibniz konzipiert worden, blieb jedoch wesentlich
 auf seinen philosophischen Briefwechsel beschränkt und konnte
daher keine weitere geschichtliche Fortwirkung üben. (Ueber die
Fortbildung des Gedankens, insbesondere bei Collier, vgl. Bd. II.)
%) „Chacune de ces trois sectes, quand elle ne fait qu’attaquer,
 triomphe, ruine, terrasse; mais A son tour elle est terrassee
et abimee, quand elle se tient sur la defensive.“ (Dictionnaire,
Art.: Zenon, Remarque G.) — Man vgl. hiermit die Sätze der
Methodenlehre der Kritik der reinen Vernunft, 1. Hauptst.,
2. und 3. Abschn.: „Durch welches Mittel wollen sie aus dem
Streite heraus kommen, da keiner von beiden seine Sache
geradezu begreiflich und gewiss machen, sondern nur die seines
Gegners angreifen und widerlegen kann? Denn dieses ist das
Schicksal aller Behauptungen der reinen Vernunft, dass . . sie
dem Gegner jederzeit Blössen geben und sich gegenseitig die
Blösse ihres Gegners zu Nutzen machen können . . . Ob aber gleich
bei bloss spekulativen Fragen der reinen Vernunft keine Hypothesen
 stattfinden, um Sätze darauf zu gründen, so sind sie
dennoch ganz zulässig, um sie allenfalls nur zu vertheidigen, d. 1.
zwar nicht im dogmatischen, aber doch im polemischen Gebrauche,
Ich verstehe aber unter Vertheidigung nicht die Vermehrung der
Beweisgründe seiner Behauptung, sondern die blosse Vereitelung
der Scheineinsichten des Gegners, welche unserem behaupteten
Satze Abbruch thun sollen.“
            
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