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Bayern) 12320 Scheffel Getreide auf der Quadratmeile erzeugt,
in den älteren Kreisen nur 6811, und doch zählt die Pfalz eine
beträchtliche Menge von Bergen, Wäldern und vielen schlechten
Boden (Westrich).
Bei dem eultivirten Boden kommen 21,800 Scheffel auf die
Quadratmeile, in den älteren Kreisen 11,900, und sondert man das
Getreideland ganz ab, so erzeugt dieses in der Pfalz 49,000 Scheffel
per Quadratmeile, in den anderen 17,730.
Die Laudleute selbst ernten von ihrer Aussaat in der Pfalz
das 84 Korn, in Altbahern 45.
Viele sind gegen die Theilbarkeit wegen des erleichterten Hei-
rathens und daraus entstehender Uebervölkerung. Die Erfahrung
scheint das nicht zu bestätigen. In Frankreich, wo der Boden am
neisten getheilt ist, vermehrt sich die Bevölkerung langsamer, als in
anderen Ländern von gleichen Verhältnissen, aber mit Geschlossen⸗
jeit der Güter.
Es ist auch wahrscheinlich, daß ein Mann, der eigenen Grund⸗
hesitz hat, aus Furcht denselben zu verlieren, vorsichtiger zu Werke
zeht, als der Besitzlose, der nichts zu verlieren hat, und deffen Fa—
milie schlimmsten Falles im Armenhause nicht schlechter verpflegt
wird, als von ihm selbst. Schließlich aber wird selbst bei wirklicher
Armuth diese nicht so bitter sein, als die der aus wilder Ehe ent—
sprungenen Kinder und der getrennt lebenden Eltern. Daß die
Armenbevölkerung bei geschlossenem Besitze sich nicht vermindert und
gerade das schlimmste Proletariat, das ländliche hervorruft, zeigt
Mecklenburg.
Man sagt, der Reinertrag kleiner Güter sei geringer. Der
große Gutsbesitzer habe nach Abzug seiner Lebensbedürfnisse doch
mmer einen Ueberschnß, der zur Vermehrung des Volksbermögens
beitrage; bei dem kleinen bleibe nach Abzug aller Unterhaltungs
kosten der Familie nichts übrig.
Diese Argumentation, so wenig ihr auch widersprochen werden
mag, ist indessen keineswegs über den 8weifel erhaben. Dem äußeren
Anscheine nach mögen die größeren Güter allerdings mehr Rein—
ertrag liefern und dadurch auf einen Schlag mehr Capital zur An—