WUķ
——
305
1. Kap. Die Vertheilung der Güter im allgemeinen.
JL b °ü ģ^icher Güte und in gleicher Menge auf Grundstücken von un-
cher Fruchtbarkeit auch bei gleicher Geschicklichkeit des Landwirts nur mit
^verschiedenem Kapital- und Arbeitsaufwande producirt werden, je nach
des und dann auch nach der mehr oder minder günstigen Lage
tviOt Endstücks, die in volkswirtschaftlicher Beziehung fast immer ähnlich
dg h Fruchtbarkeit, sehr verschieden. Dem kann nicht anders sein,
aus h* ?reis für alle bestimmten Quantitäten von Producten gleicher Güte
î demselben Markte ohne Rücksicht auf die Verhältnisse, unter denen der
^^zelne producirt hat, ganz der nämliche ist. Nur muß der Preis auf die
HJ Cr hoch sein, daß auch die auf den Grundstücken, welche trotz ihrer
sruchtbarkeit zur Befriedigung des Gesamtbedarfs bestellt werden müssen,
gOß 0"" vin.wi 9 «itļļ un w t 1iuiiu»cuui[» lveroeil mugen,
Mefp n r nenen Zeugnisse ihre Produktionskosten einbringen; Grundrente brauchen
'Teie ïpfai it 1 mwuiļļiu, v^iuuuicmc UIUUU/CJI
dtern Grundstücke nicht abzuwerfen. Manche Leute verstehen sich auch
ihnen V ^ auf ben Ņez"g einer solchen zur Bebauung des Bodens, wenn
Und & Erzeugnisse desselben nur die entsprechende Entlohnung ihrer Arbeit
en Ersatz für die Zinsen des aufgewendeten Kapitals versprechen,
torto * "lies verhält sich nun aber bei sämtlichen andern Productions-
, »en ûenflii Auch die industriellen Etablissements werfen, je nach
natürlichen Verhältnisse, unter denen sie arbeiten, beim
genau rb#,.
tzH rschiedenheit der
e ^ n gleicher Preise für ihre Produkte einen sehr ungleichen Gewinn ab.
stolti E^holb ist es richtiger, die Grundrente nicht für einen besondern Ein-
ôleibe"î^'^oîg zu erklären, sondern bei der oben gemachten Eintheilung zu
der Ģ empfiehlt sich um so mehr, als man durch die Behandlung
loch
Grundrente als besonderer Kategorie auch die Verbreitung des Irrthums
U0W V * 1 °
Hi x '/üß oie Naturgaben, welche zur Production der Güter gehören, nur
r Erde zu finden seien.
îlnthrtl^ş ersten Blick erscheint es als selbstverständlich, daß, ein je größerer
dieseļh bcn Ehrlich in einem Lande erzeugten Gütern der einen der drei
tort stl *! lln * er şiâ) vertheilenden großen Klassen zufällt, desto weniger für die
StiV 111 "ôŗìg dleiben muß; daß also, wenn z. B. der Antheil der Zins-
îlriģe^ģ/ņ Röchst, diejenigen der auf Arbeitslohn und Unternehmergewiuu
'st Qf, e ^ llcn in entsprechendem Maße geringer werden. Diese Berechnung
hiipşi Unrichtig. Es kommt, wie wir im vorigen Buche gesehen haben, sehr
bor ' daß dieselben Güter für die einen Menschen einen weit größern
^kth . ' "
Şşitzen als für die andern, und daß auch gewisse gleiche Quantitäten
stub «i! 1 von Gütern ebenfalls für diese Persönlichkeit weit werthvoller
18 für jene.
ļeļļļ 0 . a J ln muß man stets im Auge behalten, daß das Verhältniß, in
^ssen ber Ertrag der Production eines Jahres unter die verschiedenen
r,^ b ^Bevölkerung vertheilt, auf die Production eines andern Jahre-
>"pfe. Volkswirtschaftslehre.
20