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(1059) 1867 Okt. 14
sie noch nicht einen schlechten Witz fertig. Daher soll ich aufge-
heizt werden, der „durch und durch Giftige“, wie Beta mich in
seinem Sauwisch nennt, im Artikel: „Die Deutschen in London“,
beginnend mit der normännischen Erobrung und endend mit dem
Kömierigen Jud Bender als der einzigen Menschenblüte in Eng-
and.
Dies ist jetzt ungefähr das 6. Mal, daß Herr Juch mir seine
Faden Spalten zum „Selbstlob“ anbietet, für ihn probate Manier,
die er mit Blind, Kinkel, Freiligrath, Heintzmann natürlich er-
folgreich anwandte. Ich habe ihm nur ein paar Zeilen geschrieben.
Und zwar, was Herr Freiligrath nicht will. Ich erzähle ihm
privatim die Szene, die ich auf Betas „How do you do“ Redak-
tionslokal, in Begleitung von Ziegenhainer, F reiligrath und uns-
tem W. Wolff hatte. Um ihm für seine Mühe doch einen schlech-
ten Witz zu geben, sage ich ihm, daß ich dem Kinkel nichts mehr 15
zönne, als das « und ® zu diesem Beta zu sein.
Charakteristisch für Juch: Er schickt mir Paynes Volkskalen.
der, worin das Corpus Delicti (dieser Kalender, wie alle Sauerei
in Deutschland, „Gartenlaube“ ete., hat 250000 Abnehmer) nebst
obligater Rechnung dafür von 11 d., die ich sofort in mein Ant- zo
wortschreiben einschloß. Allerdings war er aber wieder auf der
Schwelle des Bankruptey Court und hat sich mühsam durch
monatliche Abzahlung von 2 s. 6d. per £ mit seinen Gläubigern
zettled.
Was soll ich dem einliegenden Nahmer antworten? 2:
Hat Borkheim Dir den Courr[ier] Franclais] mit Übersetzung
meiner Vorrede geschickt? Ich frage, weil poor Lafargue jeden
Tag auf „Dein Urteil“ lauert. Heute kam die belgische Libert6&,
ditto mit Abdruck der preface, mit sehr „speichelhaftem“ pream-
ble, worin sie die belgische Regierung an meine Expulsion er- zo
innert,
Liebknecht hatte ich schon geantwortet, mußte ihm aber heut
wieder schreiben, weil ich heut erst die 2 acts über die „Trades
Unions Commission“ erhielt. Deine Winke meinem Brief ein-
verleibt.
Salut. Compliments to Mrs. Burns.
Dein Moro.
fm
m