fullscreen: Preußisches Landbuch

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als 5 und weniger als 3 Thlr. erhallen; auch sollen nur würdige 
Familien und vorzugsweise Wittwen mit unerzogenen Kindern berück 
sichtigt werden. 
LucannSsche Stipendien. 
Es bestehen deren zwei von 40 und 25 Thlr. zu Halberstadt. Sie 
sind bei der reformirten Hoskirchc fnndirt und werden vom Senior der 
Familie an studirende Halberstädter verliehen. 
LueaSsches Vermächtnis; zu Ronödorf. 
Bon dem Kaufmann Peter Ln cas (t 1833) herrührend, welcher den 
Armen der reformirten Gemeinde 1000 Thlr. aussetzte. 
Gottfried Traugott Lucas, 
Fabrikarit in Heide (Lauban) überwies (I860) der dortigen neu errich 
teten evang. Schule 200 Thlr. mit der Maßgabe, daß ; der aufkoin- 
menden Zinsen zunl Kapital geschlagen werde, bis dadurch die Summe 
von 1000 Thlr. erreicht wird; daß ferner demnächst der Zinsen 
wiederum zuin Kapital geschlagen werde, damit die Summe von 2000 
Thlr. sich ansammle, daß endlich die zur Kapitalisirung nicht zu ver 
wendenden Zinsen dem jedesmaligen Lehrer von Heide-Scheibe als eine 
Berbesserung seines Einkommens zufließen sollen. 
Luci u S - H e b e l - Stiftung, 
1865 von dem ş Kommerzien-Rath Sebastian Lucius gegründet, als 
eine Anstalt zur Aufnahme armer alter und rechtschaffener Personen 
katholischer Konfession aus der Stadt Erfurt. Sie hat die Rechte einer 
juristischen Person. 
Ludendorffschc Stipendien Stiftung. 
Bon dem Geh. Justizrath Lndendorff begründet und von dem Königl. 
Kammergericht verwaltet. 
Christian Gottlieb Lu dewig, 
Bauergutsbesitzer zu Hartliebsdorf, vermachte der evang. Kirche zu 
Deutmannsdorf (Bnnzlau) 1000 Thlr., deren Zinsen alljährlich zur 
Hälfte zum Kapital geschlagen, zur Hälfte zum Besten der ev. Kirchen- 
Gemeinde Hartliebsdorf verwendet werden. Der ev. Schule in Deut- 
mannsdorf legirte er 300 Thlr., deren Zinsen zur Bekleidung armer 
fleißiger Schulkinder aus Hartliebsdorf bestimmt sind. 
S. Ludgeri Armen- und Waisenhaus zu Werden (Essen), 
ein aus freiwilligen Beiträgen und Schenkungen der kath. Pfarrgenoffen 
um das Jahr 1845 errichtetes Institut zur Aufnahme von armen alters 
schwachen Leuten und von Waisen aus der dortigen kath. Pfarre. Im 
Jahre 1861 wurden 23 Arme und 17 Waisenkinder darin verpflegt. 
Kapital-Vermögen 4600 Thlr. 
Johann Friedrich August Ludolfs, 
Geh. Ober-Finanzrath zu Berlin (t 1844) vermachte dem Schindler- 
scheu Waisenhausc 2 Kapitale von 16,000 und 4000 Thlr., wovon
	        
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