Object: Nationalökonomie (Teil 1)

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weil sie dann allein über den Vorrat disponieren und von hohen Preisen 
ausschließlich einen Vorteil haben. Unzweifelhaft ist es richtig, daß 
nach dieser Richtung das Interesse der kaufmännischen Welt liegt. 
Wenn sie also die Macht in Händen haben, einseitig die Preise zu 
beeinflussen, so wird es unzweifelhaft in dieser Weise geschehen. Die 
folgende Tabelle, welche die Verhältniszahlen der Monatspreise zum 
Durchschnittspreise des Erntejahres zeigen, beweist nun das Gegenteil. 
(S. Jahrb. f. Nat-Oekon. 1895, Bd. IX, S. 268.) 
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Monatliche Weizenpreise in Verhältniszahlen. 
Preuß. Staat 
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an der Börse) 
1878—93 
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1888—93 
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Roggenpreise 
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Preuß. Staat 
1816—65 
1865—93 
Berlin 
"MNtimopreise 
1878—93 
Gnesen 
1888— 93 
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98,2 98,2 101,2 1OLB1006 99,4| 98,8! 98,2| 98,8 1066 10L8 10H 100 
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| 94,9 99,4 1101,5/105,7/101,91100,9| 99,41 97,4 741002 100 |100,6]100! 
Gerstenpreise 
Preuß. Sa] | | | | | 
1865—93 | 97,4 97,4| 99,4/100,6'100 | 99,4/100 00 fo1,8|100,9101,3 100,6[100] 3,9 
Haferpreise 
Preuß. Staat k 
1865—93 [10 , ; . s ; ; , ; 12,0 
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8,1 
36 
3,0 
10,8 
Einmal ist der Preis am Ende des Jahres nur um einen Prozentsatz 
höher, der kaum ausreicht, um die Kosten der Lagerung und Behand- 
lung, sowie den Zinsverlust zu decken. Von 1883—93 stand in Berlin 
der Weizen ‚im ersten Vierteljahr 176,3 Mk. per Tonne, im letzten 
Vierteljahr des Erntejahres 182,6 Mk,, das ist eine Differenz von 
rund 4%. Nach der Reichsstatistik war sie nur 4,8 Mk., bei den 
Ultimopreisen war sie allerdings größer: 10,5 Mk., aber auch dieses 
sind nur 6%; bei dem Roggen, wo die Börse und der Terminhandel 
besonders dominierend waren, dagegen nur 2,3 Mk. (151,1 und 153,4 Mk.), 
also noch nicht 2%. Außerdem aber ergiebt sich, was besonders bei
	        
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