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ein anderes Unternehmen Morgans öffentlich bekannt
wurde, Er „willigte ein‘, eine sechsprozentige Ausgabe
New Yorker Stadtobligationen in Höhe von 30 Millionen
Dollar zu übernehmen, um „den Kredit von New York zu
retten“, Bezahlte er diese Obligationen in barem Gelde?
Nein. Er unterzeichnete einen Scheck über 15 Millionen
Dollar auf die First National Bank von New York und
einen zweiten über 15 Millionen Dollar auf die National
City Bank von New York. Wem gehörte tatsächlich das in
diesen Banken befindliche Geld, auf das Morgans Schecke
ausgestellt waren? Es war von dem Staatsschatz deponiertes
Geld. Außerdem erhielt er über 10 Millionen mehr von den
New Yorker Stadtobligationen zu einem hohen Zinsfuß. Die
heroischen Eigenschaften des Retters des Landes werden
ferner durch die Feststellung des Kontrolleurs Metz beleuch-
tet, daß er, Metz, um Morgan zur Annahme der New Yorker
Stadtobligationen zu bewegen, sich nach Albany begeben und
dafür sorgen mußte, daß in den gesetzgebenden Körper-
schaften ein besonderes Gesetz durchgebracht würde, das
den höheren Zinsfuß der Obligationen ermöglichte. Ein
anderes solches Beispiel zur Beleuchtung der Methoden
Morgans oder der von ihm beherrschten Korporationen
wird später gegeben werden.
Mit einem Kostenaufwande von mehr als 22 Millionen
Dollar?) (bis zum November 1909 gerechnet) hatte die Stadt
New York am Hudson von der 12. bis zur 22. Straße von
Little West eine Reihe ausgedehnter moderner Landungs-
brücken gebaut. Diese Landungsbrücken heißen die Chelsea
Pier Improvements. Die ganzen Kosten wurden von der
Stadt New York bestritten, und das Geld wurde durch den
Verkauf von Stadtschuldscheinen erlangt. Der Zinssatz
wechselte von drei bis fast fünf Prozent. Ein Teil der Obli-
gationen ist in dreißig Jahren, ein sehr kleiner Teil in vier-
zig Jahren rückzahlbar, und der größte Teil der Gesamt-
ausgabe „reift“ in fünfzig Jahren.
Diese Landungsbrücken wurden an drei Dampfschiffs-
zesellschaften verpachtet, von denen eine die von Morgan
1) Statement of New York City Dock Department,