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wegen ihrer bösen Vergangenheit besonders berüchtigt;
so sehr, daß von ihnen ausgehende Anklagen von der All-
gemeinheit mit Mißtrauen und zynischer Skeptik aufge-
nommen und von den Gerichtshöfen im besondern aus
materiellen Gründen abgewiesen wurden.
Jahrelang wurde leidenschaftlich gekämpft, um Villard
aus der Herrschaft zu vertreiben.
Große Diebstähle von Mineralgebieten
Während der Zeit, in der verschiedene Kapitalisten die
Northern Pacific-Eisenbahn beherrschten, waren die Dieb-
stähle von Mineralgebieten so ausgedehnt, daß sowohl der
Kongreß wie der Staat Montana gezwungen waren, Unter-
suchungen anzustellen. Die Einwohner von Montana
waren über den Anspruch der Eisenbahn auf Land, das die
allerreichsten Gold-, Silber-, Blei- und Kupfergruben, im
besonderen die den Ruhm Montanas bildenden großen
Kupferlager enthielt, sehr erregt. In der Tat waren die
Leute des ganzen Westens tief erregt, denn wenn die Ge-
richtshöfe schließlich das Vorgehen der Northern Pacific-
Eisenbahn unterstützen sollten, dann konnten alle andern
Pacific-Eisenbahnen den gleichen Anspruch auf alle Gruben
und Minerallager innerhalb ihrer Landbewilligungen
erheben. Schon im Jahre 1890 hatte der Oberste Ge-
richtshof der Vereinigten Staaten eine provisorische Ent-
scheidung erlassen, die den Anspruch der Northern Pacific-
Eisenbahn, daß „nur das Mineralgebiet , das zur Zeit
der Landbewilligung als mineralisch bekannt war‘, von
der Landbewilligung ausgenommen sein solle, unter-
stützte.
Der Trans-Mississippi-Kongreß, der im Mai und Oktober
1891 in Denver zusammentrat, nahm Resolutionen an, die
erklärten:
„Da dieser Ausspruch des Obersten Gerichtshofes, sollte
er Gesetz werden, die im Besitz von Landbewilligungen
befindlichen Pacific - Eisenbahngesellschaften mit einer
großen Anzahl bester Gruben belehnen würde, die innerhalb
der Grenzen besagter Bewilligungen von Schürfern und