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Gelingen seines Plans zu sichern bestach Gould den General
Butterfield, dessen Ernennung zum Unterschatzsekretär
von New York Corbin veranlaßt haben wollte. Gould sagte
1870 aus, er habe Butterfield ein privates Darlehn gegeben
und I 500 000 Dollar durch Spekulationen für Butterfield
verdient. Diese Angaben bestritt Butterfield?).
Durch Corbin versuchte Gould, Grants Politik zu er-
forschen, und mit Fisk als Vermittler versuchte er,
persönlich den Präsidenten auszufragen. Zu ihrer Be-
stürzung entdeckten sie, daß Grant keineswegs geneigt war,
ihre Argumente zu begünstigen. Die Aussichten waren
sehr trübe, Gould rettete die Situation mit’ beispielloser
Frechheit. Indem er allerlei detaillierte Gerüchte aus-
sprengte und die Zeitungsberichte durch feile Journalisten
beeinflußte, versetzte er nicht nur die ganze Börse, sondern
auch seine eigenen Bundesgenossen fälschlich in den Glau-
ben, daß hohe Regierungsbeamte mit ihm im Einverständ-
nis wären. Es wurde eifrig das Gerücht verbreitet, daß die
Regierung nicht beabsichtige, einen Teil ihrer Goldreserven
in Umlauf zu setzen. Infolgedessen stieg der Preis auf 146.
Bald darauf kam verschiedenen finanziellen Gruppen der
Argwohn, daß Gould nur einen Bluff beabsichtigte. Da
sich die Ansicht verbreitete, daß er sich auf die Unter-
stützung der Regierung nicht verlassen könne, fiel der
Preis des Goldes, und Goulds eigene Makler wandten sich
gegen ihn und verkauften Gold,
Gould betrügt seine Partner
In dieser Bedrängnis erkannte Gould, daß etwas ge-
schehen müsse, und zwar schnell geschehen, wenn er dem
völligen Ruin entgehen wollte, da er das ganze Gold in
Händen hatte, das von ihm zu hohen Preisen angekauft
war. Durch eine geschickte Manipulation überzeugte er Fisk
davon, daß Grant tatsächlich ein Bundesgenosse sei. Gould
hatte die Majorität der Tenth-National-Bank angekauft.
Dies Institut benutzten Gould und Fisk nun zur betrügeri-
schen Herstellung von bankbeglaubigten Schecks; von diesen
1) Gold Panic Investigation etc., S. 160.