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Gebiet der Pacificstaaten ist gross und an natürlichen Hülfs-
mitteln reich genug, um ein selbstständiges Reich zu bilden,
das seine eigenen Interessen allein fördert und nicht zur Er
reichung der Interessen des Nordostens contribuirt.
Der Gefahr, dass sich die Pacificstaaten von der Union
loszulösen suchten, was zu einem neuen und sehr kostspie
ligen Bürgerkriege führen musste, konnten die Staatsmänner
der Union nur dadurch begegnen, dass sie eine innigere
Verbindung jener Staaten mit dem Osten herstellten, welche
erstens gemeinsame Interessen zwischen beiden Reichstheilen
schuf, zweitens, im Falle eines Ablösungsversuchs der Pacific
staaten, den Militärtransport dahin erleichterte. Aus diesen
politisch-militärischen Gründen erklärt es sich, dass die
Unionsregierung, was sie sonst nie that, eine Capitalinter-
essen-Garantie für die erste Pacifiebahn bewilligte und den
Bau der drei anderen durch die grossartigsten Landschenkungen
förderte.
Der Name Grant’s ist mit allen diesen Unternehmungen
innig verflochten, bis auf den heutigen Tag, und man thut
Unrecht und begeht ausserdem, was nach Talleyrand schlim
mer ist, einen Fehler, wenn man Grant für einen Mann hält,
der durch Eisenbahn- und Canalbauten, denen er das Prestige
seines grossen Namens leiht, lediglich Geld zu verdienen
sucht. Wie alle Amerikaner, wird er Geld zu schätzen wissen
und vielleicht für sich welches machen, was wir indessen
nicht behaupten können, aber er hat seinen grossen Namen
für kein derartiges Project hergegeben, das nicht eine
eminent politische Bedeutung hätte und dazu diente,
ganz Nordamerika in eine grosse, mächtige, nicht
militärische, einheitliche Republik zusammen zu
sch weissen.
Die erste Sorge der G rant’sehen Regierung war daher,
nach Beendigung des Bürgerkrieges, die Vollendung der
Union-Pacific-Bahn, und nach drei Jahren waren im Mai 1869
die 1775 Meilen vom Sacramento-Flusse bis Omaha vollendet,
waren der Stille und der Atlantische Ocean durch einen