thumbs: Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1868-1883 / [hrsg. von D. Rjazanov] (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 4)

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(1542) 1882 Sept. 12 
und alles Andre muß davor zurücktreten, daß Du erst gründlich 
auskuriert wirst. Dazu gehört aber auch wesentlich, daß die 
finanzielle Ordnung nicht gestört wird, und deshalb halte ich mich 
für strengstens verpflichtet, mich keinen Zufälligkeiten auszusetzen, 
solange das dauert. 
Hartmann hat eine elektrische Lampe erfunden, patentiert und 
für £ 3000 an einen schäbigen Kerl unter einem ebenso schäbigen 
Kontrakt verkauft, so daß es sehr fraglich ist, ob und wann er 
Geld erhält. Unterdes hat er wieder eine Stelle, aber für wie 
lange? Aus seinen ewigen ups und downs ist schwer klug zu 
werden. 
Besten Dank für die algierischen Geschenke, die Tussy mit- 
gebracht. Der Dolch ist echt orientalisch, wo der hinsticht,da wächst 
kein Gras mehr. Für den Pfeifenkopf muß ich mir ein Rohr be- 
sorgen, ehe ich ihn probieren kann. Pumps ist sehr stolz auf ihre ı 
arabischen Armbänder. Sie ist damit beschäftigt, ihr neues Haus 
einzurichten, was wohl noch eine Woche dauern wird. Ihr Kleines 
hat sich in Yarmouth merkwürdig herausgemacht. Johnny geht 
seit gestern in die Kleinkinderschule (in Grafton Terrace, Eurem 
alten Haus gegenüber). 
Herzliche Grüße von Allen an Dich und Laura. 
Dein F. E. 
1543. Marx an Engels in London; Vevey 1882 
September 16. 
Vevey, Hötel du L&man, zz 
I 16: September 1882. 
Dear Fred, 
Im Moment, um an Dich zu schreiben, bringt mir der garcon 
das Journal de Gene&ve mit der Nachricht über Bebels Tod. Es ist 
entsetzlich, das größte Unglück für unsre Partei! Er war eine ein- # 
zige Erscheinung innerhalb der deutschen (man kann sagen inner- 
halb der „europäischen‘“) Arbeiterklasse. 
Deine selbstaufopfernde Sorge für mich ist unglaublich, und 
ich schäme mich oft im Innern —, doch ich will nicht jetzt weiter 
auf dies Thema eingehn. 
Mein Plan, bevor ich Paris verließ, war, at all events wenigstens 
während des Oktobers zu London verweilen und mit Dir zusam- 
men sein. Feugier und Dourlen hielten dies auch für unverfäng- 
lich, wenn der Oktober passabel wird. Das ist immer noch mög- 
lich, trotz regnerischen Septembers. Das Barometer hier stieg am “ 
8., erreichte am 9. den höchsten Punkt, fiel von da an allmählich 
bis auf den niedrigsten Stand am 12., stieg wieder am 13. (wo er
	        
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