7. Titel: Werkvertrag. S 681.
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'einterteit8 nicht zurüdzuführen it, KROES. Bd. 66 S. 12, aber au Bd. 69
S, 357 (Fall Claflen; Sumsrbilg eines Reijenden während der Fahrt);
er idheren Zugang3mweg vgl. Necht 1908 Nr. 967. Ueber Veriräge
mit Ejel= oder Bonyeigentümern f. Sur. Wir. 1906 S. 463,
Recht 1906 S. 1134; über Beförderung mit Automobil Recht‘ 1906
S, 1259 und fächt, Arch. Bd. 1 S. 433, vol. au ROSE. Bd. 68 S. 429 (Ein-
‚adung zur Yutomobilfahri), DLSG. Münden Bl. f. RA. Bd. 75 S. 152
Haftung des NAutomobildrofchkenunternehmer? für die Betriebsficherheit des
Automobil8.) Neber Fradhtgeihäfte überhaupt 7. in Borbdem. I.
Neber Bertrag mit dem Schiedsrichter vol. NOS. Bd. 59 S. 247
und Nipr. d. CLG. (Gamburg) Bd. 10 S. 177.
N sa eiaß mit einem Balletmeifter DL®. Stuttgart Recht 1905
3. 592.
. Ha mit Artijten f. Bl. f. NA. Bd. 70 S, 489 ff. und Bor:
em. HM, 1, e.
Ueber den Beichälvertrag vgl. OLG. Karlsruhe in D. Jur.3.
en I 1379, Recht 1906 S. 1259, aber au Dieß in bad. Ripr. 1906
S. 272.
. Ueber Vertrag mit dem Hafenamt megen des Aranen8 vol. Ripr.
5. DLS. Bd. 12 (Karlsruhe) S. 60 und Kecht 1906 S, 298,
N Qieferung und Anbringung von Saloufien an einem Haus ift für
bie Regel Werkvertrag, OLG. Stuttgart echt 1909 Nr. 815; vgl. hiezu
au Borbem. IM, 8,
„©, Der Werkvertrag des BOB. unterliegt dem SGrundfabe der Formfreiheit,
‚Cine Epezialbeftimmung {. in 8 93 der Gebührenordnung für Rechtsanwälte.) Nicht
zusgefchloffen ift, daß Die KRarteien eine befondere Zorm vereinbaren, jei e8 als Bor aus=
ES für die Gültigkeit der Vereinbarung, fei e8 au nur des Bemweifes
Degen.
Ueber die Erforderniffe eines Borvertrags {peziell beim Werkvertrage val. Ripr.
d. HL. (Karlsruhe) Bd. 2 S. 178 ff.
Yeber Verfektion eine8 Vertrags über die Erbauung eines Wohnhaufes f.
much Seuff. Arch. Bd. 53 Nr. 14, bezüglich der Nebertragung der Bauleitung an einen
Architekten val. Seuff. Arch. Bd. 44 Iir. 100.
D. Grundzüge des Nechtsverhältniffes im einzelnen.
I. Bur Vertragspfliht des Unternehmers gehört vor allem:
; i. die Heritellung des Werkes (8 631 Abi. 1). Was infolgedeflen zu leiften
Üt, beftimmt Jich im einzelnen nach den Konkceten Vertragsverhältnifien, die bei dem weiten
Bereiche des Werkvertrags jehr mannigfaltig geftaltet fein fönnen.
; 2, Gerzuitellen ift „daS verfprodhene Werf“, alio daß Werk nah Maßgabe des
Vertrags und zwar in One und zeitlicher, in qualitativer und quanti-
tativer Sinficht. Näheres3 hierüber und über die Folgen vor Mängeln ergibt
19 aus BGB. S 633 nebit Bem.
„.. 38, Darüber, wer 3ZUr SHeritellung eineS fachlichen Werkes den Stoff und die
Jotigen Hilfsmaterialien zu liefern hat, läßt {ich eine allgemeine durchgreifende
ge nicht aufftellen. Dem Begriffe des Werkvertrags entfpricht die Regel, daß der
5 eiteller aud den Stoff zur Neuheritellung eine Sachwert8 liefert (vgl.
DM. II, 476 ff.; Riezler S. 103), der Berfertiger aber die ihn erforderlichen Hilfsmaterialien,
Werkzeuge, Geräte 2C. ftellt. Die Lieferung gewifjer Feiner Zutaten Durch den Unters
zehmer ift bei manchen Gewerben 3. B. Schneidern) zum mindelten Gejdhäftspraxis, Bei
MNoßer Umbildung oder VBerbefferung eines Sachwerke3 ift die Lieferung des umzu-
Kldenden 2c. Werkes durch den Befteller geradezu Jelbftverftändlich. Im vielen anderen
Süllen {ft das Ergebnis durch Vertragsauslegung 3 gewinnen. Davon übrigens, wie
Jegebenen er Sie Stofflieferung 2. behandelt wird, hängt auch ab, wie das Vertrags:
IE Dültnis elöft zu beurteilen ijt, ob _insbefondere al8 reiner Werkvertrag oder al8
erflieferungsSvertrag ufw. Hierüber 1. die Beftiunmungen in 8 651 und die Bem.
dazu, ferner Vorbem. IM, 2 und auch M. 1, 471
-- 4, Eine dem Grundlage de8 S 613 (beim Dienitvertrage) etwa ähnlidhe Kegel
en daß der Unternehmer das Merk in eigener Berfon herzuftellen habe, hat das
AA % A zum Ausdrucke gebracht. Mi. II, 472 ff. abweichend von PLN. IL I Tit. 11
a) m allgemeinen muß e8 daher auch al8 ftatthaft betrachtet merden, daß der
Unternehmer 11 zur Erledigung feiner Seritelungspfliht der Hilfe
Dritter bei feiner Tätigkeit Ledient — vorausgejebt, daß Dies nicht Durch