Full text : Über Fragen des Geldwesens und der Valuta während des Krieges und nach dem Kriege

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und 1803 sind besonders dadurch bemerkenswert, daß die Weizenpreise
sehr niedrig waren, der durchschnittliche Betrag an umlaufenden Noten
von 5 £ und darüber aber größer war, als in den fünf folgenden; aus den
von Tooke nebeneinander gestellten Weizenpreisen und Beträgen an
Noten, die im Umlaufe waren, ergibt sich, wie wenig Zusammenhang
zwischen beiden ist (I, 1371).
Festzuhalten ist noch folgende von Tooke berichtete Tatsache:
Während im Jahre 1810 die Banknoten zu einem bedeutenden Belaufe
vermehrt wurden, wie sie ihn bis 1813 durchschnittlich nicht wieder
erreichten, fielen die Preise im allgemeinen; 1811—1812 stiegen die
Preise des Getreides und anderer europäischer Rohstoffe beträchtlich
bei einem verminderten Notenumlauf (I, 169). Gegen die Annahme
der Verursachung des hohen Preisstandes des Getreides 1810 durch
die Landesvaluta spricht aber auch ferner, daß diese Preisgestaltung
ganz ähnlich in anderen Ländern Europas war.
„Nun aber hat sich dieselbe Erscheinung der Preiserhöhungen in
gleicher Zeit auch in den anderen Ländern Europas wiederholt, wobei
freilich der Unterschied in dem gewöhnlichen Stande der Preise von
den englischen festzuhalten ist. 1810, 1811 und 1812 war der Charakter
der Witterung auf dem Festland, und namentlich in Frankreich, dem
in England ähnlich, und die Preise stiegen daselbst in einem gleichen
Verhältnis1).“
Neben Tooke hatte auch Lowe in seinem 1822 erschienenen Werke
„The Present State of England“ die Irrtümer der Currency-Theorie
statistisch zurückgewiesen; in einer übersichtlichen Tabelle zeigt er,
daß die Fälle großen Sinkens der Wechselkurse in der Zeit von 1797
bis 1822 hauptsächlich auf zwei überwiegende Ursachen zurückzuführen
ind, auf die großen Ausgaben der Regierung und die großen Einfuhren
von Getreide 2).“

Ist somit die Grundauffassung der Bullionisten zurückzuweisen,
daß die Entwertung der Noten die Hauptursache der Teuerung und
des Sinkens der Wechselkurse war, so gehört sie doch zu den
sekundären Ursachen; die Disparität zwischen Noten und Gold war
zugleich auch ein Zeichen, daß eine Entwertung der Noten eingetreten
 war; und diese Entwertung war eine Folge ihrer Uneinlöslichkeit.‘

Insofern haben die Bullionisten recht, wenn sie einen gewissen

1) Tooke, I S. 15%
2) Fullarton, S. ıs09.
            
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