fullscreen: Die Theerfarben-Fabriken der Herren Meister, Lucius & Brüning zu Höchst a. Main, in sanitärer und socialer Beziehung

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Entfer 
nung von 
Höchst 
in km. 
Wohnort. 
Maurer. 
Mech. Werk 
stätte. 
Fuhrwesen. 
Hofarbeiter. 
Alizarin. 
Anilin. 
Summa. 
4.5 
3.75 
6,0 
7.5 
6.75 
9.75 
14,25 
14.25 
11.25 
14.25 
11.25 
9.75 
6.75 
8,25 
13.5 
13.5 
Zeilsheim 
Sindlingen 
Kelsterbach 
Okriftel 
Hattersheim 
Eddersheim 
Flörsheim 
Wicker 
Weilbach 
Wallau 
Diedenbergen 
Marxheim 
Kriftel 
Hofheim 
Lorsbach 
Langenhain 
Diversa 
4 
3 
1 
2 
1 
2 
1 
1 
2 
1 
1 
2 
5 
3 
3 
1 
2 
2 
1 
3 
1 
1 
1 
9 
6 
5 
4 
2 
2 
3 
4 
2 
8 
6 
11 
3 
6 
1 
4 
5 
7 
1 
5 
2 
7 
7 
23 
19 
15 
14 
18 
11 
1 
9 
1 
4 
5 
11 
10 
4 
1 
15 
22 
49 
41 
23 
30 
23 
19 
7 
20 
1 
4 
9 
14 
21 
5 
3 
24 
53 
78 
15 
106 
225 
401 
878 
Nach ihr entfallen auf Höchst selbst 320 oder 36 pCt. der Arbeiter; in 
einer Entfernung von bis zu 5 km wohnen 253 d. h. circa 30 pCt. der Arbeiter. 
Hie übrigen Arbeiter sind aus entfernteren Ortschaften, gehen jedoch theilweise 
bis zu einer Entfernung von 10 km jeden Abend nach Hause. 
Ein sehr buntes Bild bilden die Antecedentien der Fabrik-Arbeiter im engeren 
Sinne des Wortes d. h. der in den eigentlichen Fabrikations-Räumen beschäftigten 
Arbeiter. Fabriken gab es früher in hiesiger Gegend nicht; die in den letzten 
Hecennien angelegten mussten sich somit aus den verschiedensten Berufsarten 
rokrutiren. Dass hierbei die sog. Tagelöhner d. h. solche Arbeiter, welche in 
ihrer Jugend ein specielles Gewerbe nicht erlernten, das grösste Contingent stellten, 
ist selbstverständlich. 
Unter 503 eigentlichen Fabrik-Arbeitern finden wir deren 205 oder 40pCL; 
unter den Gewerben sind, wie dies aus Tab. D3 ersichtlich, am meisten vertreten: 
Die Schuhmacher mit 45 Mann oder 5,2 pCt. 
- Maurer - 43 - - 5,0 - 
- Weber - 25 - - 3,1 - 
- Schreiner - 23 - • 2,6 - 
- Bergleute - 20 - - 2,2 - 
- Zimmerleute - 18 - - 2,0 - 
Die anderen Arbeiter zerstreuen sich auf 28 weitere verschiedene Gewerbe.
	        
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