sodann mit den Anschauungen des Prof. Englis und
des schwedischen Prof. Cassel. Ich werde meine Übersicht
an die Darlegungen des Prof. Mildschuh anknüpfen,
wobei der Vollständigkeit halber und auch deshalb,
weil ihre Ansichten auf die englische und amerikanische
Krisenbekämpfung Einfluß hatten, hier auch noch
der Anschauungen des englischen Nationalökonomen
J. Keynes und der amerikanischen Professoren Irving
Fisher und Warren Erwähnung getan werden muß,
welch letzterer gemeinsam mit Morgenthau Berater des
amerikanischen Präsidenten Roosevelt war.
Die Ansichten des Prof. Cassel schildert Prof. Mildschuh
in dem bereits zitierten Artikel, wo er auch die
Originalquellen seiner Ausführungen anführt. Die Anschauungen
Fishers über das gegebene Problem sind bekannt,
besonders aus seinem Buche über die Kaufkraft
des Geldes,*) das vor dem Kriege herausgegeben wurde
und aus einer Reihe von Publikationen der Nachkriegszeit.
Von den Studien Warrens beschäftigt sich vor
allem sein Buch über die Preise**) mit der Einwirkung
des Goldes auf die Preisbildung.
Übereinstimmend wird hier bei fast allen diesen Autoren
die Ursache der Preissenkung — und also auch
der Krise — in der besonderen Position erblickt, welche
dem Golde als Währungsmetall und Geldgut und dadurch
auch als Maßstab der Werte zukommt. Im Kriege
*) Vergl. aus den Arbeiten Fishers „Purchasing Power
of Money“ (1910), „Stabilising the Dollar“
(1925) u. 8a.
**) C. F. Warren und F. A. Pearson „Prices“ (New
York 1933).
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