schaft bestanden, in dem Bestreben, die Produktion
durch Verminderung des Druckes der öffentlichen Lasten
zu erleichtern und den Kredit zu verbilligen.
zer
m.
DIE DEVALVATIONSLÖSUNG.
Über den Antrag Dr. Englis, der in den Plan des Finanzministers
aufgenommen wurde, besonders über seinen,
die Valutaprämien betreffenden Teil, entspann sich
bekanntlich eine lebhafte Polemik, wobei einerseits von
neuem die ursprünglichen Einwendungen auseinandergesetzt,
aber auch neue ins Treffen geführt wurden.
Diese Polemik rief eine große Beunruhigung nicht nur
in den Reihen der Besitzer von Sparguthaben durch
Alarmnachrichten über die Entwertung der Einlagen,
aber auch der übrigen Bevölkerungsschichten hervor,
ja auch die Aufmerksamkeit eines Teils der ausländischen
Presse, die nicht ganz genau informiert war. In
dieser erregten Stimmung griff der Vorsitzende der Regierung
selbst in diese Angelegenheit ein, der sich nach
sorgfältigstem vorangegangenen Studium sämtlicher
Pläne und einer neuen Beratung mit Prof. Dr. Englis
und dem Finanzminister entschied, mit einem eigenen
Entwurf für die Durchführung einer direkten und sofortigen
Devalvation des äußeren Kronenwertes hervorzutreten.
Für das Ausmaß der Devalvation entschied die Erwägung,
daß die Entwertung der Krone um ein Drittel,
welche im Laufe der Krise eintrat, kaum zur Hälfte
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