Full text : Die Devalvation als Mittel zur Wirtschaftsbelebung

das Jahr 1934, der vom Finanzminister fast gewaltsam
durch Einschränkung der Ausgaben auf das unbedingt
erforderliche Maß ausbalanziert wurde. Außerdem erforderte
 der Plan die Durchführung einer Reihe von
Ersparungs- und Ökonomisierungsanträgen für die Regelung
 der Staatswirtschaft sowohl in budgetärer, als
organisatorischer Hinsicht. Durch die Konsolidierung
der Staatsfinanzen sollte eine Verbesserung des Kreditmarktes
 bewirkt werden, der entlastet werden sollte:
1. durch Herabsetzung der Deckung auf 25 Prozent
wobei sie gleichzeitig auf Goldbasis gestellt wird; dadurch
 sollten in Übereinstimmung mit der Meinung der
Golddelegation die Befürchtungen bezüglich einer Bedrohung
 dieser Deckung bei einer eventuellen Belebung
der Wirtschaft beseitigt werden;
2. durch Konsolidierung der staatlichen Kassenverbindlichkeit;

3. durch Errichtung des Reeskont- und Lombardinstitutes,
 das die Flüssigmachung des Geldwesens, besonders
 des Volksgeldwesens und die Regulierung des
Marktes der Staatspapiere zu ermöglichen hätte,
Dabei ging der Plan von der Überzeugung aus, daß
man nur durch Konsolidierung der Staatsfinanzen und
des öffentlichen Kredits zu einer Zinsverbilligung gelangen
 kann.
Wie aus dem Plan des Finanzministers im Zusammenhang
 mit den vorher angeführten Ansichten ersichtlich
ist, gab man sich keineswegs der Meinung hin, daß
durch eine eventuelle Devalvation schon alles geschehen
sein wird. Es wurde im Gegenteil weiter auf der Durchführung
 von Sparmaßnahmen in der staatlichen Wirta:


            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.