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nicht erhalten ist. Die massigen Gesteine treten theils stockförmig,
theils gangförmig auf, soweit die beschränkten Aufschlüsse
und die kurze Zeit, welche für die Beobachtung zur
Verfügung stand, ein Urtheil gestatten.
An dem Aufbau der Sandsteinformation betheiligen
sich vorzugsweise Sandsteine von mittlerem bis feinem Korn
nit sehr wechselndem Bindemittel und daher auch von verschiedener
Färbung. Lichtgraue Sandsteine mit spärlichen.
Bindemittel herrschen ; thoniges oder eisenschüssiges Bindemittel
ist gewöhnlich mit etwas feinerem Korn verbunden.
Stark eisenschüssige, feinkürnige, schiefrige Sandsteine, die in
Eisenkiesel und in kieseliges Rotheisenerz übergehen, bilden
besonders bei Doornfontein und Hritfontein unweit
Wonderfontein (NO. Potchefstroom), nicht unbedentende
Einlagerungen, deren Zersetzung zur Bildung löcheriger
Brauneisenerze Anlass gibt!. Im Liegenden der Formation
treten thonschieferartige Gesteine auf, im Hangenden arkoseartige
und quarzitische. Die den Sandsteinen eingelagerten
gyoldführenden Conglomerate, welche bald von lockerem Gefüge,
bald sehr fest sind, bestehen aus Quarzgeröllen und
einem arkoseartigen, zuweilen stark eisenschüssigen Bindemittel.
Innerhalb der Sandsteinformation treten verschiedene
Plagioklas-Augit-Gesteine auf, ohne dass ich die Art der Lazerungsform
mit Sicherheit feststellen konnte.
Die im Transvaal und in Griqualand West weit
verbreitete Dolomitformation setzt sich weitaus vorherrschend
aus dunkel bläulichgrauen, klein- bis feinkörnigen
Dolomiten zusammen, deren Habitus so constant ist, dass man
die Gesteine an den entferntesten Punkten leicht wiedererkennen
kann. Lichter gefärbte, geaderte oder breccienförmige
Lagen treten nur spärlich und untergeordnet auf. Sehr
charakteristisch sind Einlagerungen kieseliger Gesteine von
bald hornstein-, bald chalcedonartiger Beschaffenheit, welche
in Folge ihrer Widerstandsfähigkeit gegen den Einfluss der
Atmosphärilien in Klippen hervorzuragen pflegen. Im Dolomit
sind Versteinerungen bisher nicht gefunden worden: doch kom-!In
der oben citirten Notiz über die goldführenden Cunglomerate
ist. irrthümlich angegeben, dass eisenreiche Schiefer von (Quarzitsandstein
discordant überlagert werden. ‚Jene ywehören nicht dem Grundgebirge an.