Full text : Ueber einige Eruptivgesteine aus Transvaal in Süd-Afrika

masse entsteht und bei der Digestion mit Salzsäure vollständig
 zersetzt, beim Glühen braım gefärbt wird. Sie umschliesst
 in einer Varietät farblose doppelbrechende, nach
der Behandlung mit Salzsänre und nach dem Glühen veränderte
randliche Partien, welche gelegentlich vollkommene Interferenzkreuze
 wahrnehmen Iassen und wohl aus chalcedonartiger.
bei der Zersetzung des Augit als Nebenproduct entstandener
Kieselsäure bestehen. Selten begleiten den Serpentin neben
lieser Kieselsänre auch Carbonate in feinkörnigen Aggreyaten.
 Nur wenige Augiteinsprenglinge sind nicht vollstänlig
 zersetzt; der frische "Theil beschränkt sich dann auf eine
schmale, scharf begrenzte Randzone, welche den Serpentin
wie ein Rahmen umgibt.
Die Ausfüllung der Mandelräume besteht nur aus Kieselsäure.
 welche theils als Quarz, theils als concentrisch-faseriger
 Chalcedon auftritt. Beide sind auf das mannigfachste veryesellschaftet
 und wechseln auf das regelloseste miteinander ab.
Gewöhnlich werden die Mandeln nach aussen durch eine
schmale Zone von Quarz begrenzt, welche aus einem Mosaik
feiner Körner besteht. Quarz und Chalcedon beschränken
sich nicht auf die eigentlichen Mandelräume, sondern finden
sich auch in kleinen unregelmässig gestalteten Nestern und in
Trümern durch das ganze Gestein verbreitet: im Mandelstein
 ziemlich reichlich, in den übrigen Varietäten nur spärlich.
 In der porphyrartigen Varietät kommen noch kleine
unregelmässig begrenzte Nester eines farblosen durchsichtigen
Minerals hinzu, welche sich aus zierlichen Sphärolithen aufbauen.
 Da dieselben weder durch starkes Glühen, noch durch
Digestion mit Salzsäure irgendwie verändert werden, so
liegt jedenfalls keine zeolithische Substanz vor. sondern höchst
wahrscheinlich Chalecedon.

3. Dolomitformation.

im Gebiet der Dolomitformation treten — wahrscheinlich
 gangförınig — Diabas und Syenitporphyr auf.
a. Diabas von der Matchavis Spruit zwischen Klerksdury
und Potchefstroom.
Der dunkel grünlichgraue. kleinkörnige Diabas lässt unter
Jer Lupe nur kleine Leisten von Plagioklas sicher erkennen.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.