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nötigen Bibliotheken und Laboratorien besitzt. Ein Beweis hierfür
sind auch die Examina, welche in den „High Schools“ stets besser
ausfallen als in den „Secondary Departments“.
Ausserdem werden die Lehrer durch die Vorbereitung einiger
weniger Schüler zum Matrikulations-Examen in ihrer Hauptaufgabe,
dem Unterricht in der Volksschule, gehindert. Ein Schulinspektor,
(siehe Report, Transvaal Education Departement 1910 p. 117) berichtet:
„Schulen mit einem Aufbau von Gymnasialklassen geraten
in Versuchung, ja sie werden sogar durch öffentlichen Druck gezwungen,
den gesunden Elementarunterricht des Durchschnitts-Knaben
und -Mädchens zu vernachlässigen, um einige wenige
Kinder einflussreicher Personen für das Matrikulationsexamen vorzubereiten.“
*) .
In Transvaal gab es (siehe Report, Transvaal Education Departement
1910 p. 24) im Jahre 1910 noch 18 Volksschulen mit
solchen „Secondary Departments“. Die Zahl der Schüler dieser
Gymnasial-Aufbaue betrug 795, also im Durchschnitt 44 für jede
dieser Schulen, ein Material, das für 2 oder vielleicht 3 „High
Schools“ ausreichen würde. Der Direktor des Unterrichts- Wesens
sagt am gleichen Orte, dass die einzige Möglichkeit, diese „Secondary
Departments“ zu beseitigen, sei, wenn der Staat das Unmögliche
tun, d. h. sich dazu entschliessen würde, neben den 6 heute
bestehenden „High Schools“ noch 3 neue zu erbauen und die Kinder
aller dieser „Secondary Departments“ dort auf Staatskosten unterzubringen.
Allgemein sieht man heute in Transvaal die Nachteile dieser
Verbindung der Volksschule mit Klassen der höheren Schule ein
und man tut sein Bestes, die Zahl der „Secondary Devartments“
zu verringern.
Die Einführung des zuvor erwähnten Stipendiaten - Examens
ist auch nach dieser Richtung hin sehr anzuerkennen, da dadurch
die befähigten und fleissigen Schüler rechtzeitig nach der „High
School“ übervesiedelt werden.
*) Schools with the secondary top are tempted — nay forced by public pressure
— to neglect the sound elmentary education Of the average boy and girl
in order to coach a few children of influenlial persons for the matriculation
examination.